Sauger für Sicherheit und staubreduziertes Arbeiten

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Foto: Kärcher

Schon aus dem privaten Bereich weiß man nur zu gut, wie lästig Staub sein kann. Aber nicht nur das, gerade bei der Arbeit kann er zahlreiche Gefahren bürgen, die unbedingt im Voraus vermieden werden sollten. Vor allem in Holz verarbeitenden Branchen handelt es sich um besonders feinen Staub, der unter Umständen durchaus auch krankheitserregend oder explosiv sein kann. Die Wahl des richtigen Saugers am Arbeitsplatz ist demnach unabdingbar.

Damit der Arbeiter im Holz verarbeitenden Gewerbe stets gut und sicher arbeiten kann, sollte er bei seinen Tätigkeiten auch den richtigen Sauger einsetzen. Denn die Stäube, die bei Holzarbeiten entstehen, können nicht nur schlecht für die eigene Gesundheit sein, sondern auch explosive Wirkung haben.  Bei der Wahl des geeigneten Staubsaugers empfiehlt sich also die Prüfung von der  Filterleistung und dem  Anwendungsbereich.

Bei der Beurteilung des jeweiligen Anwendungsbereichs ist vor allem zu klären, ob der Sauger auch mobil sein muss. Das bedeutet, dass er unter Umständen beispielsweise ein robustes Fahrgestell haben sollte oder aber eine entriegelbare Saugeinheit. Für unterbrechungsfreies Arbeiten empfiehlt sich darüber hinaus eine automatische Flachfilterreinigung.

Von größter Bedeutung ist jedoch die richtige Wahl der Filterleistung. Hierbei wird unterschieden zwischen Staubklasse „L“ (leichtgefährlich), „M“ (mittelgefährlich) und „H“ (hochgefährlich).  Klasse M und H kommen insbesondere im Schreiner- und Tischlergewerbe vor, bei Handmaschinen ist es in der Regel Staubklasse M.

Die Filterleistung wird insbesondere an dem Arbeitsplatz-Grenzwert von 0,1 bis 1 Milligramm bezogen auf einen Kubikmeter Luft beurteilt. Außerdem weist er eine Durchlässigkeit von weniger als 0,1 Prozent auf. Die Sauger verfügen über eine Papierfiltertüte mit Verschlussschieber und Entsorgungsbeutel. Dadurch ist auch ein staubreduziertes Entnehmen des Beutels aus dem Gerät sowie dessen Entsorgung sichergestellt. Ein zusätzlicher Papier-Flachfaltenfilter oder Flachfilter aus Polyester-Vlies  sorgt für die Reinigung der Abluft aus dem Sauger.

Sauger der Klasse H müssen eingesetzt werden, sobald der Arbeitsplatz-Grenzwert unter 0,1 Milligramm je Kubikmeter Luft liegt. Damit wird eine Filterleistung von weniger als 0,005 Prozent Durchlässigkeit erreicht. Solche Sauger sind mit einem sogenannten Sicherheitsfiltersack sowie einem Hauptfilter der Klasse H ausgerüstet. Eine Kunststoffhülle, die über den Sack gezogen wird und anschließend verschlossen wird, sorgt für einen staubfreien Wechsel. Dies ist nötig, da hier eine absolut staublose Entsorgung gewährleistet sein muss. Der H-Filter besteht aus Glasfasermatten, die die Abluft säubern und darüber hinaus einen Faserdurchmesser von gut ein bis 10 Mikrometern haben.

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