Das Bundesfinanzministerium warnt vor Betrüger-E-Mails mit dreister Fälschung. In den letzten Wochen sind neben den echten Briefen der Finanzämter im Briefkasten auch gefälschte E-Mails in vielen elektronischen Postfächern gelandet. Dabei gehen die Betrüger immer gleich vor. Mit der Behauptung, zu viel Steuern gezahlt zu haben, fordern Sie die Unternehmer und Bürger auf, Ihre persönlichen Daten anzugeben.
In vielen Fällen wird dem Betroffenen eine Rückzahlung von knapp 400 Euro Einkommenssteuer angekündigt. Dazu müsse das Opfer nur einige persönliche Daten, darunter Kontonummer und Passwörter, in ein Formular eintragen.
Das Bundesministerium der Finanzen warnt davor, auf solche oder ähnliche E-Mails zu reagieren. So genannte Änderungsbescheide werden nicht per Mail verschickt und Kontoverbindungen nie in dieser Form abgefragt. Zuständig für die Änderungen von Steuerbescheiden und für die Abgabe von Steuererklärungen ist zudem nicht das Bundesministerium der Finanzen, sondern das jeweils zuständige Finanzamt.

















