Immobilienauswahl zwischen Stadt und Land

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Engel & Völkers verkauft erfolgreich im Hochpreissegment

Zwischen Stadt und Land unterscheidet sich der Immobilienmarkt gravierend. Sowohl bei den Preisen für Grundstück und Bautätigkeit als auch bei den Ansprüchen der Bauherren. Vor allem in Metropolen sind die Erwartungen an eine neue Wohnsituation deutlich höher als auf dem Lande. Eine gute Lage ohne negative Faktoren sowie eine sinnvolle gehobenen Ausstattung ermöglichen eine gute eine Vermarktung. So bewertet die Studie „Marktmonitor Immobilien 2010“ des Immobilienportals Immowelt.de in Zusammenarbeit mit Prof. Stephan Kippes von der Hochschule Nürtingen-Geislingen die Lage auf Deutschlands Immobilienmarkt sehr genau.

39 % der für die Studie befragten Immobilienmakler gehen davon aus, dass die Kaufpreise steigen werden. Wie lange und mit welchem Aufwand eine Immobilie vermarktet wird, ist laut Studie vor allem abhängig von Lage und Preis. „Lage“ steht für 59 % der Makler und Wohnungssuchenden mit großem Abstand auf Platz 1 aller Kriterien, für 19 % ist der Preis am wichtigsten, für 11 % die Infrastruktur. Dass Immobiliensuchende zuerst nach der Größe oder dem Alter der Wohnanlage oder nach der Energieeffizienz des Wunschobjekts fragen, kommt offensichtlich nur bei wenigen Käufern vor.

Lärm, Geruchsbelästigungen, einen hohen Migrantenanteil und viele arbeitslose Menschen in der Umgebung werden jeweils von der Mehrheit als kritische Merkmale gesehen. Ungünstige Verkehrsverbindungen, eine schlechte Infrastruktur oder Mobilfunk-Masten in der Nähe werden von den Bauherren negativ gewertet, so dass Makler diese Eigenschaften als hemmend für die Vermarktung betrachten.

Die Faktoren wirken je nach Lage und Größe unterschiedlich. Mit sinkender Einwohnerzahl nimmt der Grad der negativen Auswirkungen von Faktoren ab. Das bedeutet, in der Großstadt sieht der Suchende genauer hin und nimmt negative Faktoren wichtiger, während es im Dorf weniger kritisch gesehen wird, dass nebenan Migranten wohnen oder mehr Verkehrslärm zu hören ist. Vor allem scheinen Großstädter eine empfindliche Nase zu haben, denn kein Negativkriterium wird in der Stadt bzw. auf dem Land so unterschiedlich gesehen.

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