Steigende Baustoffpreise und hohe Energiekosten bringen die Bauwirtschaft zunehmend in Bedrängnis. Aktuelle Marktzahlen zeigen eine angespannte Lage bei Herstellern, mit spürbaren Folgen für Bauunternehmen und Handwerksbetriebe. Gleichzeitig wächst der Druck, effizienter zu arbeiten und Kosten zu senken. Die TECH IN CONSTRUCTION in Berlin setzt genau hier an und zeigt praxisnah, wie digitale Lösungen, optimierte Prozesse und zirkuläres Bauen neue Wettbewerbsvorteile schaffen können.
Die Rahmenbedingungen für die Bauwirtschaft verschärfen sich spürbar: Steigende Energiepreise, unsichere Märkte und wachsende Kosten belasten die gesamte Wertschöpfungskette. Aktuelle Zahlen des ifo Instituts zeigen, dass sich die Stimmung bei Herstellern von Baumaterialien deutlich verschlechtert hat. Das hat auch direkte Auswirkungen für Bauunternehmen und Handwerksbetriebe. Dabei sprechen die Zahlen eine klare Sprache. Das Geschäftsklima bei Produzenten von Baustoffen ist im März weiter gefallen. „Die hohen Energiepreise drücken die Stimmung bei den Herstellern für Baumaterialien“, erklärt ifo-Branchenexperte Nicolas Bunde. „Die Branche hat in der Industrie einen der höchsten Anteile der Energiekosten am Produktionswert.“ Parallel dazu planen viele Unternehmen Preiserhöhungen. Das ist ein Trend, der sich laut Einschätzung der Experten unweigerlich auf Bauprojekte auswirken wird. „Höhere Preise für Baumaterialien dürften sich mittelfristig in der Bauwirtschaft niederschlagen“, bestätigt Bunde. Daher bleibt trotz leicht verbesserter Auftragslage die Unsicherheit hoch: „Die Branche arbeitet sich langsam aus der Krise, wird durch die Folgen der Konfliktsituation im Nahen Osten jedoch zurückgeworfen“, so Bunde.
Effizienz wird für die Bauwirtschaft zur Überlebensstrategie
Gleichzeitig rückt mit der Innovationsmesse TECH IN CONSTRUCTION ein Branchentreff in den Fokus, der genau hier ansetzt: Effizienz steigern, Prozesse optimieren und neue Wege im Umgang mit Ressourcen aufzeigen. Denn insbesondere vor dem Hintergrund der immer noch bestehenden Baukrise gewinnt die Frage nach Produktivität und Ressourceneinsatz an Bedeutung. Bauunternehmen und Handwerksbetriebe stehen zunehmend vor der Herausforderung, mit weniger mehr zu erreichen. Digitale Werkzeuge, automatisierte Abläufe und eine bessere Vernetzung auf der Baustelle werden zu entscheidenden Hebeln. Gleichzeitig rückt das zirkuläre Bauen stärker in den Fokus: Bestehende Materialien sollen konsequenter wiederverwendet und Baustoffkreisläufe geschlossen werden.
TECH IN CONSTRUCTION als Impulsgeber
Die TECH IN CONSTRUCTION, die am 24. und 25. Juni in Berlin stattfindet, greift genau diese Entwicklungen auf. Bereits zum sechsten Mal bringt das Event Akteure aus Bauwirtschaft, Handwerk und Technologie zusammen. Veranstaltungsort ist das ringberlin, das ehemalige Werksgelände von Schindler. Ergänzt wird die Messe durch einen Satellite-Eventtag am 23. Juni mit dezentralen Formaten in der gesamten Stadt.
Erstmals übernimmt das Bundesbauministerium die Schirmherrschaft. Das ist ein klares Signal für die wachsende Bedeutung der Veranstaltung. Gleichzeitig fungieren alle Spitzenverbände der Bauwirtschaft erneut als Messe-Botschafter. Neben etablierten Unternehmen werden vor allem junge, innovative Startups erwartet, die neue Lösungen für zentrale Herausforderungen präsentieren.
Fokus auf Zukunftsthemen der Baubranche
Im Mittelpunkt stehen Themen, die für die Zukunftsfähigkeit der Branche entscheidend sind: Effizienzsteigerung, Prozessoptimierung, verbesserte Kommunikation auf der Baustelle, Dekarbonisierung, Zirkularität, Fachkräftemangel und Bestandssanierung. Rund 100 bis 120 Aussteller sowie mehr als 1.000 Besucher werden erwartet – ein deutlicher Beleg für die Relevanz der Plattform.
Schaffung von Wettbewerbsvorteilen und Inspiration für konkrete Verbesserungen
Die Veranstaltung liefert nicht nur Einblicke in technologische Trends, sondern vor allem konkrete Ansätze für den betrieblichen Alltag. Digitale Tools zur Baustellenkoordination, Lösungen für Materialtracking oder innovative Ansätze im Bestandsbau ermöglichen Unternehmen, ihre Abläufe gezielt zu verbessern. Gerade in einem Umfeld steigender Kosten und wachsender Unsicherheiten kann dies zum entscheidenden Wettbewerbsvorteil werden. Die TECH IN CONSTRUCTION positioniert sich damit als Impulsgeber in einer Phase, in der die Branche gezwungen ist, neue Wege zu gehen – effizienter, ressourcenschonender und zukunftsorientierter.


















es geht nur durch effizienzsteigerung wie hier beschrieben: https://www.youtube.com/watch?v=e90MgvSc-50 und weitere lösungen auf: www.rod.de