Die ersten zwei Monate des neuen Jahres sind nun auch schon wieder fast um. Und gerade bei der Witterung merken wir, dass der Frühling immer näher rückt. Im vergangenen Jahr sah es um diese Zeit etwas anders aus mit dem Wetter. Diese Situation macht sich auch in der Bautätigkeit deutlich bemerkbar, denn das Jahr 2014 startet wesentlich erfolgreicher als das Jahr 2013. Damit steigen natürlich auch die Erwartungen an das laufende Jahr.
Während im vergangenen Jahr die Bautätigkeit im Januar eher brach lag, konnte die Bauwirtschaft zu Beginn des Jahres bereits gut durchstarten. Dies belegt die monatliche Umfrage des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes unter seinen Mitgliedsunternehmen für Januar 2014. Außer im Nordosten der Republik war der Januar sehr mild und trocken. Neben den witterungsbedingt guten Bedingungen für die Baukonjunktur, sind aber auch die immer noch hohen Auftragsbestände aus 2013 ein Grund für die hohe Bautätigkeit und damit den guten Start ins neue Jahr. Dass man daher sehr optimistisch ist, dass das laufende Jahr ein gutes wird, versteht sich wohl von selbst.
So positiv das Jahr 2014 gestartet, so unterschiedlich sind jedoch wieder einmal die einzelnen Segmente der Bauwirtschaft zu betrachten. Nach wie vor bleibt der Wohnungsbau der erfolgreichste Bereich der Branche. Doch auch die anderen Bereiche konnten punkten. Die Geschäftslage im Wohnungs- und Wirtschafsbau wird fast immer als gut oder befriedigend beurteilt. Aber auch der Bereich des Tiefbaus schneidet mit positiven Bewertungen ab. Lediglich der öffentliche Hochbau kommt auf unbefriedigende Einschätzungen, die Nachfrage wird als rückläufig beurteilt. Insgesamt sind die Auftragsbestände des Vorjahres im Hoch- und Tiefbau einen halben Monat über dem Vergleichswert des Vorjahres.
Auch in der Geräteauslastung spiegelt sich die gute Lage deutlich wider. Im Hochbau lag sie in den alten Ländern mit 66 Prozent um knapp 20 Prozent über dem Vorjahreswert. In den neuen Ländern waren es immer noch gut 56 Prozent. Dies ist aber nicht weiter bedenklich, da Ende Januar der bereits erwähnte Wintereinbruch im Nordosten war. Im Tiefbau lagen die Zahlen bei etwa 55 Prozent und damit etwa 15 Prozent über dem Vorjahreszeitraum.
Betrachtet man die Ergebnisse, so ist es nur verständlich, dass die Bauwirtschaft bei dieser Bautätigkeit optimistisch gestimmt ist.

















