Deutlicher Anstieg beim Bau von Eigenheimen

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Foto: No rbert L o r e n z / pixelio.de

Der Wohnungsbau war in den vergangen Jahren bereits ein Treiber der Bauwirtschaft und ist es immer noch. Dabei war es in der Vergangenheit zumeist der Geschossbau und nur selten der Ein- und Zweifamilienhausbau, der für eine steigende Baukonjunktur sorgte. Doch hier wendet sich das Blatt, denn die Zahlen der Fertigstellungen für das Segment der Eigenheime steigen extrem und werden auch auf einem anhaltend hohen Niveau bleiben. So lauten die Prognosen.

Wie auch schon in den letzten Monaten können sich die Bauunternehmen nicht über Auftragsnot beklagen. Zumindest im Wohnungsbau ist dies keinesfalls gegeben. Auch die aktuelle Bauprognose des Martforschungsinstituts BauInfoConsult bestätigt, dass der Wohnungsbau ungebrochen hoch ist und dieser Trend wohl auch noch bis zum Jahr 2018 weitergehen wird. Dabei ist es insbesondere der Ein- und Zweifamilienhausbau, der zu explodieren scheint. Die Fertigstellungsraten in diesem Segment sind so hoch, wie schon lange nicht mehr.

Prognosen bestätigen sich, Zukunft der Eigenheime gesichert

Bereits im Jahr 2014 hat BauInfoConsult vorhergesagt, dass es zu vermehrten Genehmigungen im Ein- und Zweifamilienhausbau kommen wird. Diese Prognose hat sich bereits im Jahr 2015 bestätigt und droht auch erst einmal nicht abzureißen. So wird dieses Segment wohl an die Dynamik des Geschossbaus anschließen können. Die Fertigstellungen in 2016 liegen bereits bei einem Zuwachs von acht Prozent und werden im kommenden Jahr wohl noch entsprechend weiter steigen.

Die Vergangenheit macht aber auch deutlich, dass es längst Zeit für diesen Zuwachs im Ein- und Zweifamilienhaussegment war. Denn die Fertigstellungszahlen haben in der Vergangenheit den Genehmigungsentwicklungen gegenüber stark geschwächelt. Und auch im Jahr 2017 wird es noch einige Fertigstellungen geben, die aus Projekten in 2015 resultieren. Es ist zu erwarten, dass sich diese Verschiebung fortsetzt und somit auch in 2018 noch einige Fertigstellungen gesichert sein werden. Die Branche kann sich also weiterhin an guten Ergebnissen erfreuen.

Norden und Westen sind Wachstumsregion

Betrachtet man die Regionen genauer, findet man das höchste Bau- und Fertigstellungsaufkommen im Norden und Westen der Republik. Vor allem Teile von Niedersachsen und auch Schleswig-Holstein, Göttingen und Lüneburg sind im Norden verantwortlich für den Eigenheim-Boom. Und im Westen sind es im Grunde nur Hessen und das Saarland, die derzeit nicht an der Entwicklung teilhaben. Doch werden diese beiden Bundesländer ab 2017 wieder aufholen können.

Anhaltender Anstieg der Eigenheime

Wenn man beachtet, dass die Zinsen immer noch sehr niedrig sind und dies auch in absehbarer Zeit nicht großartig anders sein wird, so wird diese Entwicklung weiter anhalten. Ebenfalls ein wichtiger Aspekt ist der Trend zu Zweifamilienhäusern, bei denen eine Mietwohnung integriert wird. Dieses Modell ist bei einigen Hausbauern immer beliebter, um so auch die Kosten zu reduzieren bzw. die Finanzierung zu sichern. Solange dann auch die Arbeitsmarktlage positiv bleibt, werden die Zeichen auf Wachstum stehen bleiben.

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