Werkswohnungen erleben ein Comeback und bieten Unternehmen einen attraktiven Ansatz im Kampf gegen den Fachkräftemangel. Was schon zur industriellen Revolution ein Erfolgsmodell für Arbeitgeber und Städte war, ist auch heute zunehmend eine zukunftsweisende Antwort auf die Wohnungsnot. Denn mit modernen Microapartments und durchdachten Wohnkonzepten erhöhen Bauunternehmen die Arbeitgeberattraktivität, steigern die Mitarbeiterzufriedenheit, fördern Nachhaltigkeit und tragen zur Stadtentwicklung bei.
Aktuell erleben Werkswohnungen eine wahre Renaissance. Ursprünglich wurden sie im 19. Jahrhundert von den Industrieunternehmen Siemens und Krupp ins Leben gerufen, um Mitarbeiter anzuwerben und an sich zu binden. In der heutigen Zeit erlebt dieses etwas eingestaubte Marketinginstrument erneut einen Aufschwung und hat damit einen großen Nutzen für die Volkswirtschaft und die Unternehmen. Denn letztlich versuchen damit die Betriebe, dem Fachkräftemangel zu begegnen. Obendrein dienen diese Wohnungen aber auch dazu, das Gemeinschaftsgefühl unter den Mitarbeitern zu stärken.
Attraktivität und Nachhaltigkeit kommen dem Arbeitgeber zugute
So haben moderne Werkswohnungen viele Vorteile. In der Regel befinden sich die Wohnungen in der Nähe zum Arbeitsplatz, was gleichzeitig die Attraktivität des Arbeitgebers stärkt. Das steigert die Zufriedenheit der Arbeitnehmer, da lange Fahrtwege zum Arbeitsplatz entfallen. Aus Sicht der Volkswirtschaft entspannen Werkswohnungen den Markt und bieten Lösungsansätze für die Wohnungsnot. Doch Werkswohnungen leisten auch zusätzlich einen wichtigen Beitrag zur Stadtentwicklung, denn sie sorgen für mehr Nachhaltigkeit. Sie reduzieren den Flächenverbrauch und optimieren die Infrastruktur. Die Nähe zum Arbeitsplatz vermeidet Pendelwege und sorgt dadurch für einen geringeren CO2-Ausstoß. Gleichzeitig wird bezahlbarer Wohnraum geschaffen und die Lebensqualität der Mitarbeiter verbessert.
Microapartments sind die modernen Werkswohnungen
Besonders bei den jüngeren Mitarbeitern beliebt sind sogenannte Microapartments. Diese Wohnungen sind modern, kompakt und bieten sich gerade für Berufseinsteiger an. Denn besonders Berufseinsteiger haben es normalerweise schwer, günstigen Wohnraum in der Nähe des Arbeitsplatzes zu finden. Perfekt ergänzen sich hier Werkswohnungen und Microapartments, denn beide ziele darauf, einen geeigneten Wohnraum zu schaffen. Das Bauunternehmen Porr hat sich als Technologieführer aufgestellt und bietet maßgeschneiderte Lösungen für anspruchsvolle Bauprojekte. Durch die Bereitstellung dieser Werkswohnungen können Fachkräfte gewonnen und langfristig an das Unternehmen gebunden werden. Das beste Beispiel steht in Hamburg, wo Porr mehrere moderne Wohnanlagen errichtet hat. Das Projekt „The Fizz“ umfasst 777 Apartments, die speziell auf Berufsanfänger ausgerichtet sind. In Hamburg-Altona gibt es noch weitere Bauprojekte, wie unter anderem das „Urban Living“. Dieses Wohnbauprojekt besteht aus 327 Apartments, die vor allem für Young Professionals bestens geeignet sind.

















