Der Wettbewerb wird immer größer und doch sollte man stets im Auge behalten, fair und respektvoll miteinander umzugehen. Am Ende zahlt sich das mehr aus, als wenn man rücksichtslos handelt. Selbst wenn man kurzfristig erfolgreich damit ist, so bewährt sich ein solches Verhalten auf Dauer nicht. Auch das Handwerk sollte sich daher unbedingt auf Corporate Social Responsibility (CSR) – also unternehmerische Gesellschaftsverantwortung – Wert legen.
Um langfristig erfolgreich am Markt zu sein, sollte man sein Gegenüber stets fair behandeln. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um Kunden, Mitarbeiter o.ä. handelt. Jeder hat es verdient, eine faire Behandlung zu erfahren.
Um dies auch im Handwerk noch stärker zu verdeutlichen, hat die Handwerkskammer Berlin in den letzten drei Jahren mit einer CSR-Beratung verschiedenen Handwerksbetrieben geholfen, ein faires Wirtschaften in den Geschäftsbetrieb zu integrieren und nach außen öffentlich zu machen. Die Ergebnisse wurden auf der CSR-Fachtagung „Fair bewährt sich“ Anfang Dezember vorgestellt. 140 Teilnehmerinnen und Teilnehmer berichten dabei von ihrer Erfahrung und vor allem auch von ihrem Gewinn durch die Aktion.
So sagt beispielsweise Beate Roll, Mitinhaberin von Bernhard Roll GmbH: „Es ist uns wichtig, mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu reden, um ihre Bedürfnisse zu kennen und auf sie eingehen zu können. Wir achten darauf, unserem Team regelmäßig Weiterbildungen anzubieten. Insgesamt sorgen wir für ein gutes Arbeitsklima und bemühen uns, unsere Firma nach außen attraktiv darzustellen.“
Der Alltag zeigt einfach immer mehr, dass verantwortungsvolles Handeln immer wichtiger wird und damit auch unverzichtbar. Dabei meint verantwortungsvoll nicht nur das zwischenmenschliche Miteinander, sondern auch den ökologischen Aspekt bei der Produktion etc.
Karsten Berlin, Vizepräsident der Handwerkskammer Berlin, rundet es passend ab: „Ein Betrieb, der hier ein gutes CSR Konzept im Bereich Arbeitsplatz hat, und dann auch noch ökologisch wirtschaftet und etwas für das soziale Umfeld tut und das Ganze nach außen kommuniziert, ist für junge Leute attraktiv. Das ist gelebte Arbeitgeberattraktivität.“

















