Das Handwerk hat inzwischen gelernt, mit dem Fachkräftemangel umzugehen und Maßnahmen zu ergreifen, diesem erfolgreich entgegenzuwirken. Der neuste Clou diesbezüglich ist die Arbeit der Handwerkspaten, die derzeit in Oberfranken dafür sorgen, Jugendlichen das Handwerk näher zu bringen. Hierbei sorgend die Handwerkspaten dafür, dass Jugendliche einen Einblick bekommen, wie vielseitig und chancenreich der Beruf des Handwerkers ist.
Insgesamt 62 ehrenamtliche Handwerkspaten aus den Städten und Landkreisen Bayreuth, Hof, Kulmbach und Wundsiedel haben ihre Patenschaftsurkunden ausgehändigt bekommen und können nun beginnen, die Jugendlichen der oberfränkischen Region über das Handwerk zu informieren. Dabei ist ihre Hauptaufgabe, Schüler von Beginn an bei der Berufswahl zu unterstützen und dabei auch auf die zahlreichen Berufe im Handwerk hinzuweisen. Letztlich ist vielen Jugendlichen gar nicht bewusst, wie umfangreich die Berufe im Handwerk überhaupt sind und welche Chancen sie ihnen bieten können.
Die Handwerkspaten bilden eine Schnittstelle zwischen Real- und Wirtschaftsschulen und Handwerksbetrieben. Dabei sollen sie Jugendliche und deren Eltern ausreichend über die beruflichen Chancen im Handwerk informieren und ihnen zeigen, welche Berufe es überhaupt gibt. So werden Betriebsbesichtigungen, Unterrichtseinheiten zu Ausbildung und Karriere im Handwerk, Informationen bei Elternabenden oder Berufsorientierungsprojekte angeboten. Ihrer Aufgabe kommen die Handwerkspaten dabei auch durch den Einsatz des Internets nach. Damit signalisiert man einmal mehr, dass man im Handwerk fortschrittlich handelt und mit der Zeit geht.

















