Leichter Anstieg im deutschen Holzgewerbe

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Foto: Roland Riethmüller

Die deutsche Holzindustrie freut sich auch in diesem Jahr über einen leichten Anstieg des Umsatzes. Daran beteiligt war auch das Exportgeschäft, das sich im ersten Halbjahr 2017 überaus positiv entwickelte. Im Vergleich zum Vorjahr stieg der Umsatz um 2,2 Prozent. Trotz der abkühlenden Tätigkeit am Bau konnte sich das Holzgewerbe auch hier über ein Wachstum freuen.Schon seit vier Jahren freut sich die deutsche Holzindustrie über steigende Umsätze. Das erste Halbjahr 2017 erzielte ein Umsatzplus von 1,7 Prozent und stieg damit 17,7 Milliarden Euro. Zwar hatte man sich ein besseres Plus gewünscht, aber trotz des langsameren Wachstums ist man sehr zufrieden. Die Lage in der Branche ist stabil, so dass von einem Umsatzplus für das gesamte Jahr von ein bis zwei Prozent ausgegangen wird.Steigendes Exportgeschäft in HolzgewerbeDie Holzindustrie besteht aus zwei Bereichen, der Möbelindustrie und der Holzindustrie. Im Holzgewerbe lag der Umsatz im ersten Halbjahr 2017 bei 8,1 Milliarden Euro. Das ist ein Anstieg von 3,2 Prozent. Die Möbelindustrie konnte ein Plus von 0,5 Prozent verzeichnen. Das machte einen Umsatz von neun Milliarden Euro aus und ist auch auf ein wachsendes Exportgeschäft zurückzuführen. Die Bautätigkeit in der Holzindustrie ist ein wesentlicher Faktor, denn die meisten Unternehmen sind von der Baukonjunktur abhängig. Zu ihrem Aufgabengebiet gehört das Erstellen von Gebäuden, das Liefern von Baumaterialien oder den fertiggestellten Wohnraum einzurichten.Holzfertigbau im AufwindDer Boom der vergangenen Jahre scheint aber seinen Zenit erreicht zu haben. Das hat auch Konsequenzen für alle Bereiche der Holzindustrie. Trotzdem konnte sich der Holzfertigungsbau über ein Baugenehmigungsplus von satten 4,1 Prozent freuen. Denn durch den Rückgang des gesamten Ein- und Zweifamilienhausbaus hat die Holzfertigungsbauweise profitiert und konnte den Marktanteil deutlich steigern. Damit wuchs die bundesweite Fertigbauquote im Halbjahresergebnis um 19,3 Prozent. Einen großen Anteil davon hatten auch die Hersteller von Türen, Fenster und Treppen. Aber auch das Exportgeschäft im gesamten Holzgewerbe entwickelte sich positiv. Der Auslandsumsatz stieg insgesamt um 2,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr.Die deutsche Holzindustrie beschäftigte im ersten Halbjahr dieses Jahres rund 150.862 Beschäftigte in 931 Betrieben mit 50 und mehr Mitarbeitern. Die Zahl der Betriebe ist war zwar gegenüber dem Vorjahr um ein Prozent zurückgegangen, die Zahl der Mitarbeiter ist jedoch um 1,2 Prozent gestiegen.

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