Metallbau noch zuversichtlicher als im Vorjahr

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Foto: Bundesverband Metall

Die Einschätzung der wirtschaftlichen Lage im Metallbau fällt erneut sehr positiv aus und sogar noch besser als im Vorjahr. 54,2 Prozent der Betriebe sprechen Anfang 2015 von einer sehr guten bis guten Lage. Sorge bereitet lediglich der Auftragsbestand und der Fachkräftemangel. Auch der zunehmende Preiswettbewerb wird von den Betrieben im Metallbau oft kritisch bewertet.

Etwa 25.000 Metallbau-Unternehmen erwirtschafteten mit rund 250.000 Beschäftigten einen Umsatz von circa 30 Milliarden Euro. Dabei hat sich im zweiten Jahr in Folge für viele Handwerksbetriebe im Metallbau die Situation sehr positiv noch einmal verbessert. Während der Anteil der Betriebe mit einer sehr guten wirtschaftlichen Lage unverändert blieb, stieg der Wert der Betriebe, die ihre Situation als gut einschätzen, von 17 Prozent auf 41 Prozent an. Gleichzeitig sank die Anzahl der Betriebe, die lediglich eine befriedigende Lage einschätzten, von 41 Prozent auf 25,8 Prozent. Damit sind 80 Prozent der Betriebe im Metallbau mindestens in einer befriedigenden Lage.

Allerdings hat sich die Situation zum Auftragsbestand im Vergleich zum Vorjahr nicht sonderlich verbessert. Immer noch zwei Drittel der Betriebe verfügen über einen Auftragsbestand von höchstens zwei Monaten. Lediglich 22,1 Prozent können mit einem Auftragsbestand von drei Monaten planen.

Sorgen bereitet den Betrieben im Metallbau vor allem die Preisentwicklung der Absatzmärkte sowie der Fachkräftemangel. So werden von vielen Betrieben die erzielbaren Marktpreise als immer noch zu gering eingeschätzt, obwohl bereits bei einem kleinen Teil im Metallbau die Maschinenstundensätze und der Preis für die in Rechnung gestellten Facharbeiterstunden leicht angehoben wurden. Im Bezug auf die Fachkräfteversorgung sehen 53,2 Prozent der Betriebe Schwierigkeiten auf sich zu kommen. Daher versucht der Bundesverband Metall das Metallhandwerk als attraktiver Ausbilder bei Eltern und Schülern zu positionieren. Dabei werden vor allem auch Jugendliche mit Migrationshintergrund und Mädchen adressiert. Gerade diese können für das Metallhandwerk begeistert werden, wenn sie es praktisch anwenden und dabei etwas selbst herstellen können, fand der Verband heraus.

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