Die Bauwirtschaft braucht Materialien, die zugleich leistungsstark und nachhaltig sind. Mit dem innovativen Hochleistungsbeton Filcoten HPC wird nun eine Lösung für Entwässerungsrinnen präsentiert, die Stabilität mit ökologischen Vorteilen verbindet. Der vollständig mineralische Werkstoff spart bis zu 63 Prozent CO2 ein und übertrifft die EN-1433-Vorgaben deutlich. Damit eröffnet der Bauunternehmen und Handwerkern neue Möglichkeiten, langlebige und nachhaltige Rinnensysteme normgerecht und wirtschaftlich einzusetzen.
Die Bauwirtschaft steht vor einer doppelten Herausforderung: Materialien müssen nicht nur technisch höchsten Anforderungen genügen, sondern zugleich strenger werdenden Nachhaltigkeitskriterien standhalten. Mit Filcoten HPC präsentiert der österreichische Entwässerungsspezialist BG-Graspointner nun einen Hochleistungsbeton, der beide Aspekte vereint. Das Material ist vollständig mineralisch aufgebaut und verzichtet auf Chemie sowie Kunststoffe. Damit ermöglicht der neue Beton eine hochstabile Leichtbauweise bei Entwässerungsrinnen. Mit dieser Innovation reagiert das Unternehmen auf die steigende Nachfrage nach langlebigen und ökologisch optimierten Lösungen im Tief- und Hochbau. Denn der neue Beton zeigt in allen technischen Parametern deutliche Verbesserungen gegenüber herkömmlichen Mischungen. Mit einer Biegezugfestigkeit von bis zu 13 N/qmm und einer Druckfestigkeit von bis zu 100 N/qmm werden die Vorgaben der EN 1433 weit übertroffen. Auch bei Frost- und Tausalzbeständigkeit liegt das Material deutlich unter den geforderten Grenzwerten. Diese Eigenschaften sichern den Entwässerungsrinnen eine besonders lange Lebensdauer. Gleichzeitig wird die Umweltbilanz spürbar verbessert: Bis zu 70 Prozent weniger Sand und Kies sowie bis zu 55 Prozent weniger Zement kommen in der Herstellung zum Einsatz. Das bietet eine Einsparung, die sich in bis zu 62,97 Prozent weniger CO2-Emissionen niederschlägt. BG-Graspointner produziert zudem vollständig mit Ökostrom, rund 20 Prozent davon aus eigener Erzeugung.
Fokus auf monolithische Entwässerungsrinnen
Besondere Aufmerksamkeit gilt der Entwicklung monolithischer Rinnensysteme. Mit der Produktlinie BG-Filcoten one setzt das Unternehmen auf eine Konstruktion ohne zusätzliche Stahl- oder Gussroste. Alle Bauteile entstehen „aus einem Guss“. Die Energie-aufwendige Produktion von metallischen Teilen entfällt und reduziert damit den ökologischen Fußabdruck abermals. Ein Beispiel verdeutlicht die Dimension: Beim Einsatz von 500 Laufmetern BG-Filcoten one lassen sich über 25.000 Kilogramm CO2 einsparen. Das entspricht einer Fahrt eines 40-Tonners von fast 23.500 Kilometern. Jüngster Zuwachs dieser Serie ist die BG-Filcoten one urban, die speziell für innerstädtische Anwendungen entwickelt wurde.
EPD-Tool für projektspezifische Nachweise
Neben der Materialentwicklung investiert BG-Graspointner auch in digitale Lösungen für mehr Transparenz. Mit einem neuen Tool bietet das Unternehmen ab sofort verifizierte, projektspezifische Umweltproduktdeklarationen (EPDs) an. „Planer oder Bauunternehmer übermitteln lediglich ihre projektspezifischen Anforderungen an BG-Graspointner. Dies sind in erster Linie die Nennweite der Rinnen, deren Aufbau mit Zarge und Rost sowie die Transportdistanz zur Baustelle und die Einbausituation.“ Anschließend erstellt das System automatisiert eine geprüfte EPD nach DIN EN 15804: A2.
Hochleistungsbeton als Signal für den Markt
Mit Filcoten HPC und dem begleitenden EPD-Service positioniert sich BG-Graspointner als Vorreiter einer Branche im Wandel. Während strengere Vorgaben den Einsatz klassischer Polymerbetone zunehmend erschweren, zeigt sich, dass mineralische Hochleistungsbetone die ökologisch wie technisch überzeugendere Alternative darstellen. Die Innovationskraft des Unternehmens und jahrzehntelange Erfahrung könnte damit richtungsweisend für den zukünftigen Baustoffeinsatz werden.

















