Politik und Handwerk im Dialog zur ISH 2013

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Innungsobermeister Mirko Fenner, Finanzminister Dr. Thomas Schäfer und Dr. Martin Viessmann (v. links); Foto: Fachverband Sanitär-, Heizung- und Klimatechnik Hessen

Die Energiewende ist ein zentrales Thema in Politik und Handwerk, wobei beide Bereiche noch zu wenig Hand in Hand arbeiten. Anlässlich der kürzlich stattgefundenen SHK-Fachmesse ISH 2013 nahm der Fachverband Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik dies zum Anlass, beide Seiten einmal einander näher zu bringen und sich ein eigenes Bild von den vorhandenen Möglichkeiten zu machen. Letztlich gewinnt man ja so eine bessere Vorstellung vom großen Ganzen.

Der Fachverband Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik lud während der ISH 2013 in Frankfurt Landes- und Kommunalpolitiker zu Messerundgängen ein. Damit sollte die Politik die Gelegenheit bekommen, sich zum einen ein besseres Bild von den Chancen und Möglichkeiten der Klimawende zu machen. Zum anderen sollten sie aber auch in einen engeren Kontakt mit dem Handwerk treten. Denn im Grunde ist es das Handwerk, das die Traditionsmesse ausmacht und begründet. Und wer sonst, wenn nicht die Fachleute, könnte das Wissen rund um die Nutzung erneuerbarer Energien und cleverer Klimatechnik besser vermitteln. Immerhin konnten 14 Vertreter der Politik aus nahezu allen Fraktionen für einen Besuch gewonnen werden.

Für den Fachverband ist ganz klar, wo es hinsichtlich der Energiewende anzusetzen gilt: beim privaten Verbraucher. Leider ist der aber teilweise gar nicht oder viel zu wenig über die Möglichkeiten zum Energie Sparen informiert. Weder sind alle verfügbaren Techniken bekannt, noch ist den meisten bewusst, wie schnell sich vorgenommene Maßnahmen am Ende finanziell amortisieren. Hier gilt es vor allem, die Kommunikation zwischen Politik und Handwerk zu stärken und dem Handwerk mehr Möglichkeiten bereit zu halten. Mark Weinmeister, Staatssekretär im Hessischen Ministerium für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, hält fest: „Die Sanitär- und Heizungsbauer sind der Transmissionsriemen hin zum Kunden. Eines dürfen wir dabei jedoch nicht vergessen: Das Handwerk braucht für eine gute Beratung auch verlässliche Rahmenbedingungen. Hier ist die Zusammenarbeit zwischen Politik und Handwerk wichtig, denn das Handwerk weiß, was vor Ort passiert.“

Der Messerundgang auf der SHK-Fachmesse ISH in Frankfurt hat bewiesen, dass sich die Teilnehmer nun wesentlich besser mit gewissen Themen und Trends auseinandersetzen können, was mittel- und langfristig hoffentlich auch zu noch mehr Zusammenarbeit zwischen Politik und Handwerk führt.

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