So bekommen Kleinhandwerker im Baugewerbe neue Aufträge

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Foto: Roland Riethmüller

Das Baugewerbe kann sich momentan vor Aufträgen kaum retten und dennoch kommen immer wieder neue dazu. Doch woher kommen die Aufträge? Eine aktuelle Studie untersucht genau diese Frage, wie vor allem Kleinhandwerker ihre Kunden überhaupt finden. Die Ergebnisse sind sehr eindeutig und beweisen, wie wichtig auch heute noch die traditionelle Auftragsakquise ist.

Schaut man sich die Auftragslage im Baugewerbe an, so sieht man, dass diese ungebrochen positiv ist. Und auch wenn einige Betriebe wohl gar keine neuen Aufträge mehr annehmen können, fragt man sich, woher immer wieder neue Aufträge kommen. Im Rahmen der Marktstudie „Monitor kleinstbetriebliche Generalisten und Fachhandwerker 2016“ wird dieser Frage vom Marktforschungsinstitut BauInfoConsult näher auf den Grund gegangen. Befragt wurden dazu 571 Handwerksbetriebe mit weniger als fünf Mitarbeitern.

Klassische Kundengewinnung weit vorn

Es zeigt sich, dass vor allem die klassische Kundengewinnung über Zeitungsanzeigen bei 61 Prozent der Befragten immer noch hoch im Kurs steht. Insbesondere Fliesenleger, Maler und Trockenbauer sowie Tischler nutzen diese Form der Akquise am häufigsten. Jedoch ist auch die Mund-zu-Mund-Propaganda ein ebenso weit verbreitetes Phänomen, das bei der Auftragsgewinnung hilft. Dabei spielt es keine Rolle, ob solch eine persönliche Empfehlung aus dem privaten Bereich kommt (45 Prozent) oder aus dem Kollegenumfeld (31 Prozent).

Bestandkunden im Baugewerbe ebenfalls bedeutsam

Nicht zu verkennen ist auch der Einfluss von Bestandskunden auf die Auftragslage der Kleinhandwerker. Denn immerhin 42 Prozent nannten dieses als primäre Auftragsquelle. Dabei sind es speziell die SHK-Handwerker, die in diesem Sektor am meisten ihren Nutzen ziehen.Somit zeigt die Studie ziemlich deutlich, dass auch in Zeiten des Internets und der sozialen Netzwerke, die digitalen Kanäle immer noch nicht den nötigen Einfluss auf die Handwerker und deren Auftragslage haben.

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