Entsorgung und Recycling

Neue Mantelverordnung - Bauwirtschaft kritisiert Bodenschutz

Obwohl die Bauwirtschaft im Vorfeld deutlich ihre Ablehnung geäußert hatte, wurde am vergangenen Freitag die neue Mantelverordnung verabschiedet. Die Kritik richtet sich insbesondere gegen die überarbeitete Bodenschutzverordnung, aber auch gegen die Ersatzbaustoffverordnung. Mit den durchgesetzten Änderungen sei es nicht möglich, ein bundeseinheitliches Regelwerk zu schaffen. mehr

Baustoffrecycling - Bund muss mehr Verantwortung übernehmen

In Deutschland fallen jährlich Millionen Tonnen von mineralischen Abfällen an. Dabei regelt das Kreislaufwirtschaftsgesetzes die schadstofflose Entsorgung dieser Bauabfälle. Schon längst war deshalb eine Überarbeitung dringend nötig. Nun soll das Baustoffrecycling und die Ressourceneffizienz mit dieser Novellierung gestärkt werden. mehr

Neue Mantelverordnung - Bauwirtschaft warnt vor Problemen

Die Mantelverordnung für Ersatzbaustoffe und Bodenschutz soll bundesweite Grundlagen für Baustoffrecycling und den Einsatz recycelter Stoffe definieren. Der kürzlich beschlossene Entwurf der Mantelverordnung erregt allerdings erneut die Gemüter. So warnt die Bauwirtschaft vor daraus resultierenden Problemen, wie dem fehlenden Deponieraum und dem Risiko steigender Baukosten. mehr

Recycling von Bauschaum-Dosen - Fensterbauer sind führend

Wenn es um das Sammeln von Bauschaum-Dosen fürs Recycling geht, dann haben Fensterbauer und Bautischler die Nase vorn. Das ergab eine aktuelle Studie. Knapp ein Drittel der verbrauchten Dosen gehen wieder an den Handel zurück. Der Grund dafür ist, dass PU-Schaumdosen als gefährlicher Abfall eingestuft sind. mehr

Neue Mantelverordnung droht Baukosten unnötig zu steigern

Die Bauindustrie ist in Sorge wegen der geplanten Mantelverordnung. Das hätte negative Auswirkungen auf die Bauwirtschaft, denn sie würde die Baukosten unnötig steigern und auch einen Mehrbedarf an Deponiekapazitäten erzeugen. Auch das Ziel der Kreislaufwirtschaft könnte mit dem neuen Entwurf nicht erreicht werden. mehr

Forderung zur Ressourcenwende in der Bauwirtschaft

Angesichts der Corona-Pandemie mahnt die re!source Stiftung in einem offenen Brief an die Bundeskanzlerin eine Ressourcenwende an. Als Teil des wirtschaftlichen Wiederaufbaus nach der Krise fordert sie Maßnahmen für eine schonendere Rohstoffnutzung und eine echte zirkuläre Wertschöpfung in der Bauwirtschaft und Immobilienwirtschaft. mehr

Handwerk fordert mehr Recycling ohne Bürokratie

Die Steigerung der Effizienz der eingesetzten Ressourcen ohne zusätzliche Bürokratie - das ist das Ziel des vom Bundeskabinett beschlossenen Entwurfs zum neuen Kreislaufwirtschaftsgesetz. Hintergrund ist die Umsetzung der EU-Richtlinen zum Abfall und Einwegkunststoff in nationales Recht. Es soll vor allem das Recycling von Rohstoffen mehr gefördert werden. mehr

Unnötige CO2-Emissionen durch Erddeponiemangel

Noch immer herrscht in Hessen ein Erddeponiemangel, um den Erdaushub von Baustellen zu entsorgen. Während noch vor ein paar Jahren der Erdaushub zu Deponien in das Region gebracht werden konnte, muss er heute lange Strecken zur Entsorgung gefahren werden. Das ist nicht nur ökologisch bedenklich, es schlägt sich auch merklich auf die Baukosten nieder.

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Asbest am Bau - noch immer großes Risiko

Auch Jahre nachdem die Gefahr gekannt wurde, hat Deutschland noch immer nicht sein Asbest Problem gelöst. In 75 Prozent der Gebäude in Deutschland könnte der gefährliche Stoff noch vorhanden sein, das schätzt der TÜV Nord. Für Bauherren, die Baumaßnahmen an einem asbestverseuchten Gebäude planen, sehen sich deshalb großen Schwierigkeiten gegenüber. mehr

Bauabfallverwertungsgesetz - endlich Rechtssicherheit schaffen

Noch immer gibt es keine Rechtssicherheit, denn eine Regelung auf Bundesebene für die ordnungsgemäße Verwertung der Bauabfälle fehlt. Die Entscheidung darüber wurde in den Ausschüssen und Plenum des Bundesrats auf das nächste Jahr verschoben. Auch ein Kompromiss über eine Mantelverordnung war nicht möglich. mehr

Endlich weiteren Anstieg der Baukosten stoppen

Die Baukosten sind in den letzten Jahren massiv angestiegen. Ein großes Problem ist das Wachstum der Kosten für Bauabfälle. Es fehlt oft an geeigneten Deponieflächen, weshalb das Material in andere Bundesländer oder sogar ins Ausland gebracht werden muss. Das ist nicht nur ökologisch bedenklich sondern vor allem auch unwirtschaftlich. mehr

Entsorgung Bauschaum - Baugewerbe ohne Umweltbewusstsein

Bauschaum wird auf Baustellen gerne eingesetzt. Doch eine aktuelle Umfrage bei den Baustoffhändlern hat große Defizite beim Recycling von Bauschaumdosen zutage gebracht. Eine unsachgemäße Sammlung führt oft zu einer umweltschädlichen Verbrennung der Dosen. Die Händler sind deshalb aufgefordert, eine Dosenrücknahme als Service anzubieten. mehr

Recycling von Bauschaum-Dosen ist realisierbar

Vom Gesetzgeber werden Bauschaumdosen als gefährlicher Abfall eingestuft. In einem aktuellen Pilotprojekt wurde daher das Recycling der PU-Schaumdosen in der Praxis untersucht. Die Bilanz beider Beteiligten ist positiv. Das Recyceln von PU-Schaumdosen ist nicht nur möglich, sondern auch großflächig organisierbar, sodass eine überregionale Baustellenentsorgung möglich wird. mehr

Erdaushub und Bauschutt - Bauwirtschaft fordert Veränderungen

Natürlichen Erdaushub sollte man auf Baustellen möglichst vor Ort belassen und Bauschutt in einem höheren Maß als bisher recyceln: Das sind Forderungen, die der Bauwirtschaft Baden-Württemberg jüngst in einem Positionspapier zur Entsorgung von Erdaushub und Bauschutt aufgestellt hat. mehr

Bauschutt besser wiederverwerten - neues Verfahren beim Abbruch

Nicht immer kann der Bauschutt aus dem Abbruch von Gebäuden wiederverwertet werden. Um die Recyclingquote zu steigern, wollen die TH Köln und zwei Partner aus der Industrie ein optimiertes Verfahren entwickeln. Das Verfahren sieht vor, dass die abzureißenden Objekte mit Sensoren abgetastet werden sollen. So erhalten die Maschinenführer Informationen über die Materialien.

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Neue Ersatzbaustoffverordnung erhöht unnötig die Kosten

In den Bundesländern laufen aktuell die Beratungen zum Referentenentwurf der Mantelverordnung, der mit 300 Änderungsanträgen seit September 2018 im Bundesrat stockt. Das hat das Baugewerbe zum Anlass genommen, sich mit der Politik auszutauschen. Dabei wurden auch Bedenken über die neuen Anforderungen der Ersatzbaustoffverordnung geäußert. mehr

Bauwirtschaft schreibt Geschichte bei der Entsorgung

Rund 90 Prozent der mineralischen Bauabfälle in Deutschland werden umweltverträglich verwertet. Das geht aus einer aktuellen Studie hervor. So werden auch im Straßenbau die Bauabfälle fast vollständig dem Recycling zugeführt. Sorge bereitet, dass die bundeseinheitliche Mantelverordnung immer noch auf Eis liege. mehr

Kostenexplosion vermeiden, denn Baugewerbe gestaltet Heimat

"Wir bauen Heimat" war das Motto des diesjährigen Baugewerbetages in Berlin. So ist das erklärte Ziel der Baubranche, einen lebenswerten Wohnraum für die Menschen zu schaffen. Wichtig dabei ist, dass zu viele Vorschriften das Bauen immer mehr verteuern würden. Deshalb wird unter anderem ein Neustart der Mantelverordnung für den Wohnungsbau gefordert.

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Regionale Entsorgung der Bauabfälle weiterhin angespannt

Aus Sicht der deutschen Bauindustrie bleibt die Entsorgung der mineralischen Bauabfälle auch weiterhin angespannt. Um diesen Missstand zu beseitigen, müssen die Planungs- und Genehmigungsverfahren deutlich schneller werden. Die angespannte Deponiesituation hat aber auch Auswirkungen auf die Entsorgungspreise. Die Unternehmen gehen einer Umfrage zufolge von weiter steigenden Preisen aus.

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Schwierige Entsorgung - Bauunternehmer schlagen Alarm

Der Bauboom hält nach wie vor an, und immer noch werden händeringend geeignete Gebiete für neue Wohngebiete gesucht. Doch es gibt noch ein weiteres gravierendes Problem: Die Verkehrsinfrastruktur lässt deutlich zu wünschen übrig. So beklagen die Bauunternehmer die langen Wege zur Entsorgung des Erdaushubs und die hohen Preise. mehr