ConBotics senkt Fachkräftemangel und erleichtert Malerarbeiten

ConBotics senkt Fachkräftemangel und erleichtert Malerarbeiten
Foto: ConBotics

Der Fachkräftemangel beschäftigt noch immer die Baubranche. Das ConTech-Startup ConBotics bietet mit seinem Maler-Roboter eine automatisierte Lösung, die zukunftsweisender kaum sein könnte. Die ersten Pilotprojekte sind bereits im letzten Jahr an den Start gegangen. Der erste Maler-Roboter soll sich weiterentwickeln, damit die Benutzerfreundlichkeit ständig erweitert wird. Sinn und Zweck ist es, dass der Roboter mit den unterschiedlichsten Werkzeugen ausgestattet werden kann.

Der Fachkräftemangel bereitet der Baubranche immer noch große Sorgen. Oft wird dadurch die Bauausführung verzögert und Arbeiten verspätet fertiggestellt. Hinzu kommt, dass die Personalkosten stetig steigen. Deshalb hat das Berliner ConTech-Startup ConBotics einen Maler-Roboter entwickelt, der Malerarbeiten erleichtern und den Fachkräftemangel im Malerhandwerk abfedern soll. Der Roboter arbeitet automatisiert und ist für die Oberflächenbeschichtung in Innenräumen geeignet. Er arbeitet doppelt so schnell wie eine Fachkraft und spart dadurch fehlendes Personal ein.

Fachkräftemangel erfordert automatisierte Unterstützung

Zwar gibt es weltweit noch weitere Startups, die sich ebenfalls mit der Entwicklung von Maler-Robotern beschäftigen. Die anderen Mitbewerber verwenden jedoch klassische Industrieroboter. Dank der sechs Achsen können diese Roboter universell eingesetzt werden, haben aber viele Nachteile. Diese Systeme wiegen zum einen sehr viel, verbrauchen allerdings auch sehr viel Energie und sind nicht gerade platzsparend. Aufgrund ihrer Beschaffenheit müssen sie in einem spitzen Winkel sprühen, was sich jedoch nicht positiv auf das Sprühbild auswirkt. Außerdem ist ein Industrieroboter mit sehr viel Investitionskosten verbunden. Bei ConBotics liegt deshalb der Fokus auf die Entwicklung des Roboterarms. Der Maler-Roboter wird den Kunden mit einem Mietmodell zur Verfügung gestellt. Das erspart den Kunden die Kosten für die Anschaffung und das Startup kann das Gerät sehr früh in der Praxis einsetzen. Ab dem zweiten Quartal 2024 wird das System auf dem Markt sein.

ConBotics will ergänzen, nicht ersetzen

“Mit dem MalerRoboter von ConBotics wollen wir die Fachkräfte im Malerhandwerk nicht ersetzen, sondern sie bei den monotonen und körperlich anstrengenden Tätigkeiten unterstützen“, erklärt Gründer Cristian Amaya. Zusammen mit den anderen Gründern Philipp Heyne und David Franke hat er zuvor am Fraunhofer-Institut IPK in Berlin im Bereich Automatisierung und Robotik gearbeitet.

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