Handwerk fordert familienbewusste Arbeitszeiten

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Foto: birgitta hohenester / pixelio.de

In der heutigen Zeit gilt es immer mehr, dass sich Arbeitgeber für ihre Beschäftigten engagieren müssen. Das soll heißen, dass es jedem Unternehmen bewusst sein sollte, dass es heute nicht mehr so einfach ist, qualifiziertes Personal zu finden. Umso mehr muss man die vorhandene Belegschaft noch mehr motivieren und ihnen einen Mehrwert am eigenen Betrieb geben. Ein solcher Mehrwert ist beispielsweise die Umsetzung von familienbewussten Arbeitszeiten.

Die Zeiten, in denen der Mann arbeiten geht und die Frau zuhause bleibt, um sich um die Kinder zu kümmern, sind längst vorbei. Heutzutage gilt es für Frauen, beides optimal unter einen Hut zu bekommen. Nicht immer ist das einfach, wenn die Frau sich für eine volle Berufstätigkeit entscheidet. Gerade deswegen wäre es wichtiger, dass Arbeitszeiten an die Familiensituation angepasst werden können.

Genau mit diesem Thema beschäftigten sich das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) bei ihrer Kooperationstagung im November in Berlin. Beiden Institutionen ist klar, dass hier eine Möglichkeit der Mitarbeitermotivation und vor allem -bindung besteht. Letztlich sind gerade kleine Handwerksbetriebe sehr von ihren Mitarbeiter abhängig und können es sich nur selten leisten, auf diese zu verzichten. Arbeitszeitmodelle, die demnach unterstützen auch die Familie nicht vernachlässigen zu müssen, wären ein echter Wettbewerbsvorteil.

Wenn man von familienfreundlichen Arbeitszeiten spricht, meint man nicht nur die Zeit für die eigenen Kinder. Vielmehr kann man dabei auch die Pflege von Angehörigen berücksichtigen, die heutzutage auch immer häufiger ein Thema wird.

Sowohl das Bundesministerium als auch der ZDH sind sich einig, dass in diesem Bereich viel getan werden muss, um Mitarbeitern eine Option für die Familie zu geben. Eine Entscheidung für die Familie oder den Job sollte tunlichst vermieden werden.

Die Kooperationstagung ist im Übrigen ein Bestandteil innerhalb der Umsetzung der „Charta für familienbewusste Arbeitszeiten“. Diese Charta wurde bereits im Februar 2011 für die Politik und Wirtschaft als verpflichtend erklärt. Nun bedarf es einer erfolgreichen Durchführung verschiedener Maßnahmen.

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