BEE und BDH: Modernisierung jetzt!

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Foto: aboutpixel.de / Energiespardose © Rainer Sturm

BEE (Bundesverband Erneuerbare Energie) und BDH (Bundesindustrieverband Deutschland Haus-, Energie- und Umwelttechnik) versuchen gemeinsam eine nachhaltige Wärmeversorgung zu erreichen.

Aktuell entsprächen rund 13 Prozent der Heizungen in Deutschland aktuellen Standards, wobei der Anteil erneuerbarer Energien in der Wärmeversorgung unter 8 Prozent liegt.

Ziel von BDH und BEE sei es daher, die Potentiale hinsichtlich Energieeinsparung und erneuerbaren Energien zu nutzen und zu fördern. „Der Schlüssel für mehr Effizienz liegt tatsächlich im Heizungskeller. Nur wenn das Tempo beim Austausch völlig veralteter Technik verdoppelt wird, können wir die Klima- und Ressourcenschutzziele erreichen“, so Klaus Jesse, Präsident des BDH.

Beide Verbände schlagen vor, das bewährte Anreizprogramm langfristig festzusetzen und auf ein Volumen von jährlich 1 Milliarde Euro aufzustocken. Zudem müssen Anreize für Vermieter geschaffen werden, die es auch im Mietwohnbereich lukrativ machen zu investieren. Hier spricht man von einer sogenannten Nutzer-Investor-Problematik, die sich dahingehend erschließt, als dass momentan gerade im Mietwohnbereich die Problematik entsteht, dass der Vermieter keinen Vorteil dadurch erlangt, dass der Mieter Nebenkosten einspart. Somit hat der Vermieter kein Interesse an der Umstellung der Heizungsanlage auf nachhaltige Standards. Diese Problematik gilt es zu lösen.

Zudem sei eine umfassende Werbekampagne der Bundesregierung notwendig. Diese solle die Vorteile der Heizungssanierung öffentlich erschließen und somit um das Interesse der Bevölkerung werben. Fördermaßnahmen und weitere Vorzüge sollen genannt werden, die beiden Verbände BDH und BEE boten hierbei ihre Mithilfe an.

Die Weichen scheinen somit von Seiten des BDE und BEE eindeutig auf offensive Anreizschaffung in der Bevölkerung gestellt zu sein, um eine nachhaltige Wärmeversorgung flächendeckend gewährleisten zu können.

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