Neues Positionspapier zur Förderung der Wärmewende

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Foto: Ralph Marko / pixelio.de

Obwohl die Energiewende in aller Munde und auch eines der wichtigsten Ziele der Bundesregierung ist, wird hier noch zu wenig umgesetzt. Es zeigt sich immer wieder, dass vorhandene Potenziale zur Erreichung der Energiewende in der Praxis nicht ausreichend genutzt werden. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat in diesem Zusammenhang ihr Positionspapier „Blaupause Wärmewende – für mehr Energieeffizienz und erneuerbare Wärme“ vorgestellt.

Es zeigt sich immer wieder, dass die Energiewende in Deutschland eher eine Stromwende ist. Um im Wärmebereich eine CO2- und Energieeinsparung zu erreichen, müsste man wesentlich mehr tun. Die DUH ist sicher, dass man mit derzeitigen Maßnahmen keinesfalls das Ziel, den Ausstoß an Treibhausgasen im Wärmesektor um 80 Prozent bis zum Jahr 2050 zu senken, erreichen kann. Der DUH macht in seinem Positionspapier „Blaupause Wärmewende – für mehr Energieeffizienz und erneuerbare Wärme“ auf verschiedene Probleme aufmerksam, die erst einmal behoben werden müssen, um am Ende wirklich voranzukommen.

Energieeffizienzsteigerung und Ausbau erneuerbarer Energien nötig

So sind es für den DUH insbesondere Mängel bei den politischen Rahmenbedingungen, die modifiziert werden müssten. Darüber hinaus gibt das Positionspapier Optionen auf, die bei der Erreichung der Ziele angewendet werden müssten. Denn eins ist unumstritten. Eine Energieeffizienzsteigerung und der Ausbau erneuerbarer Energien im Gebäudebereich sind unerlässliche Bedingungen für ein Erreichen der Energiewende und einer wirksamen Klimaschutzpolitik.

7 Kernthemen für eine erneuerbare Wärmeversorgung

Das Positionspapier „Blaupause Wärmewende – für mehr Energieeffizienz und erneuerbare Wärme“ bezieht sich auf insgesamt sieben Kernthemen, deren Umsetzung es bedarf, um die Wärmeversorgung nachhaltig umzukrempeln. Dazu zählen die Weiterentwicklung der Gesetzesrahmen, die Einführung verbindlicher Sanierungsfahrpläne sowie der Ausbau staatlicher Förderprogramme. Ziel ist es eine gewisse Transparenz und Planungssicherheit zu gewährleisten, um am Ende Investitionen in klimaschonende Sanierungsmaßnahmen zu begünstigen. Für die DUH ist auch klar, dass die Kommunikation hinsichtlich der Vorzüge einer erneuerbaren Wärmeversorgung und der effizienten Nutzung von Endenergie in jedem Fall optimiert werden muss.

Wenn hier nicht schnell etwas passiert, steht die erfolgreiche Energiewende unter keinem guten Stern.

Weitere Informationen:
Positionspapier „Blaupause Wärmewende – für mehr Energieeffizienz und erneuerbare Wärme“

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