Bereit für KI? 50 Prozent der Bauwirtschaft noch nicht!

Foto: halfpoint / envatoelements

Eine aktuelle Studie belegt, dass die Bauwirtschaft an der Schwelle zu einer neuen Ära steht. Künstliche Intelligenz wird eine zentrale Rolle spielen. Dabei ist nicht mehr die Frage, ob KI im Bauwesen eingesetzt wird. Es geht vielmehr darum, wie schnell und effektiv die Branche diese transformative Technologie adaptieren kann. Derzeit die Hälfte der Unternehmen noch nicht vorbereitet. Das bietet den Vorreitern deutliche Wettbewerbsvorteile.

Die gesamte Wirtschaft steht vor einem grundlegenden Wandel. Künstliche Intelligenz (KI) gewinnt in immer mehr Industrien an Bedeutung. Dies äußert sich im Moment vor allem durch die Aufmerksamkeit, die neue Technologien wie ChatGPT erhalten. Das ist zunehmend auch in der Baubranche spürbar. So bestätigt eine kürzlich von dem Düsseldorfer Marktforschungsinstitut BauInfoConsult durchgeführte Studie, dass KI auch in der Baustoff- und Installationsmaterialindustrie schon bald zum Alltag gehören könnte. Konkret prognostizieren die 65 befragten Führungskräfte der Hersteller bereits bis zum Jahr 2026 signifikante Veränderungen. Etwa die Hälfte geht davon aus, dass datenbasierte Optimierungsprozesse beim Materialeinsatz innerhalb der nächsten zwei Jahre eine bedeutende Rolle spielen werden. Neben der datenbasierten Optimierung beim Einsatz von Baumaterialien erwarten viele auch Fortschritte durch automatisierte Planungs- und Kalkulationstools, die auf Projektdaten basieren, sowie eine effizientere Gestaltung von Bauzeiten durch den Einsatz von KI. Doch auch im Bereich Marketing und Kommunikation werden gerade beim Kundenbeziehungsmanagement Anwendungen gesehen.

Trotz Notwendigkeit sind viele Unternehmen noch nicht auf KI vorbereitet

Interessanterweise zeigt sich dabei jedoch auch, dass viele Unternehmen der Baubranche sich selbst noch nicht als ausreichend vorbereitet auf diese Entwicklungen sehen. Laut der Studie muss sich die Hälfte der befragten Unternehmen eingestehen, in Bezug auf den Einsatz von KI kaum oder gar nicht vorbereitet zu sind. Lediglich ein Viertel der Teilnehmer gibt an, dass ihre Betriebe intern bereits auf die Integration von KI-Lösungen vorbereitet seien. Dabei besteht eine zwingende Notwendigkeit, sich auf den bevorstehenden KI-Einsatz einzustellen. Diese Technologie verspricht, Effizienz und Genauigkeit in allen Aspekten des Bauens zu verbessern, von der Materialbeschaffung über die Planung bis hin zum Bau selbst. Die KI kann dabei helfen, Kosten zu senken, Zeitpläne zu optimieren und letztlich auch die Qualität der Bauwerke zu erhöhen.

Große Chance auf Wettbewerbsvorteile für die Bauwirtschaft

Für Bauunternehmer und Handwerker bietet sich hier eine einmalige Chance: Die frühzeitige Auseinandersetzung mit KI-Technologien könnte nicht nur einen Wettbewerbsvorteil bedeuten, sondern auch eine Anpassung an zukünftige Standards in der Industrie. Es ist daher entscheidend, dass sich Betriebe proaktiv mit der Technologie auseinandersetzen und Investitionen in die entsprechende Weiterbildung und technologische Aufrüstung tätigen.

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Die meisten Firmen müssen wohl eher schauen, dass sie nächstes Jahr noch da sind ….

KI bietet viele Möglichkeiten birgt aber auch viele Risiken. Die Herausforderung ist der RICHTIGE Mittelweg. Nicht jeder Fortschritt ist umfänglich nur positiv. Z.B. läßt der „Schreibstil“ des Artikels vermuten, dass auch dieser nicht durch einen Menschen verfasst wurde…?

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