Bernhard-Remmers-Preis 2010 geht an Restaurator

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Bild Remmers Bautechnik GmbH / Preisobjekt Kaispeichers B in Hamburg

Während eines internationalen Kolloquiums, im Rahmen der Messe „denkmal 2010” in Leipzig, wird die gemeinnützige Bernhard-Remmers-Akademie zum sechsten Male den Preisträger des Bernhard-Remmers-Preises ehren. Getragen von der Remmers Baustofftechnik GmbH aus Löningen, die bekannt ist für Systemlösungen in der Bauwerksabdichtung, Mauerwerkssanierung, Fassadenschutz und Instandsetzung sowie Baudenkmalpflege und Holzfarben, Holzlasuren, Holzlacke, Beizen, industrielle Holzbeschichtung und Holzschutz.

Den Bernhard-Remmers-Preis erhält der Dipl.-Restaurator Sebastian Endemann, Steinwerkstatt Regensburg, für die beispielhafte Restaurierung und Instandsetzung des Kaispeichers B in Hamburg. Die Instandsetzung der historischen Bausubstanz des denkmalgeschützten Speichers erforderte ein besonderes handwerkliches Können. Über eine Höhe von 12 Ebenen wurde von der beauftragten Steinwerkstatt Regensburg fast jeder Stein einzeln begutachtet und dabei rund 7.000 m² Fassade saniert, um den ursprünglichen Charakter des neogotischen Backsteinbaus möglichst original zu erhalten.

Die Firma Steinwerkstatt wurde 1998 gegründet und besteht mittlerweile aus fast 20 Mitarbeitern. Kern des Handwerksunternehmens ist die Restaurierung und Konservierung historischer Baudenkmäler, sowohl in Ausführung als auch in Projektierung. Das Arbeitsgebiet der Regensburger Firma umfasst die Bereiche Naturstein, Keramik, Wandmalereien und Ziegel. Ausgehend von der Beherrschung traditioneller handwerklicher Techniken werden ebenso moderne Verfahren, durch deren Einsatz eine nachhaltige Wirkung bei gleichzeitig schonendem Eingriff in die Bausubstanz erreicht wird angewandt.

Bereits 2008 zeichnete der Architekten- und Ingenieurverein Hamburg den Speicher als „Bauwerk des Jahres 2007” aus. Am 19. November wird durch die Verleihung des Bernhard-Remmers-Preises die Fassadenrestaurierung als ein herausragendes Beispiel für handwerkliches Können und mustergültige Verbindung traditioneller Handwerkstechniken mit modernsten Verfahren unter Berücksichtigung denkmalpflegerischer Aspekte gewürdigt.

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