Flachglasbranche kämpft mit Umsatzrückgang

Flachglasbranche kämpft mit Umsatzrückgang
Foto: BF/Joh. Franz König

Auch die deutschen Glashersteller werden die Auswirkungen der Corona-Pandemie zu spüren bekommen. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Marktanalyse. Demnach muss auch die Flachglasbranche mit einem Umsatzrückgang rechnen. Bisher hatte die Baubranche die Auswirkungen der Pandemie kaum zu spüren bekommen. Ein Rückgang wird auch den Baubereich treffen, wenn auch mit einer zeitlichen Verzögerung.

Bislang hatte die Corona-Pandemie noch keine nennenswerten Auswirkungen auf die Baubranche. Aktuell werden immer noch die hohen Auftragsbestände abgearbeitet. Doch mit Sicherheit wird ein Rückgang den Baubereich zu einem späteren Zeitpunkt treffen. „Nach dem kontinuierlichen Wachstum in den letzten beiden Jahren und einem Umsatzplus in 2019 von 1,3 Prozent erwarten wir daher für 2020 erstmals wieder ein Minus“, erklärt Jochen Grönegräs, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Flachglas (BF). Im letzten Jahr produzierten die rund 26.000 Beschäftigten Flachglasprodukte im Wert von 2,64 Milliarden Euro. Für das Jahr 2020 wird mit einem Umsatzrückgang von 4,3 Prozent auf 2,52 Milliarden Euro gerechnet.

Umsatzrückgang auch im Fensterbau erwartet

Der Verband Fenster und Fassade (VFF) geht für das Jahr 2020 von einem Minus von 5,5 Prozent aus. Beim Isolierglas wird dagegen nur mit einem Minus von 3,4 Prozent gerechnet. Dieser geringere Rückgang beim Isolierglas ist auf die geringeren Umsatzeinbußen beim Wohnungsbau im Vergleich zum Nichtwohnbaus in Deutschland zurückzuführen. Der Fensterbau gerät aber auch durch steigende Konkurrenz unter Druck. So kommen in zunehmendem Maße komplette Fenster mit Glas aus dem Ausland. In Zukunft wird sich dieser Trend auch weiterhin fortsetzen.

Rückgang auch bei weiteren Flachglasprodukten

Von den Umsatzrückgängen sind auch andere Flachglasprodukte betroffen. Der Bereich beschichtetes Glas muss mit einem Umsatzrückgang von 3,3 Prozent rechnen. Der Bereich Floatglas erwartet einen Rückgang von minus 4,1 Prozent. Besonders betroffen ist der Bereich Einscheibensicherheitsglas. Die Studie zeigt, dass der Umsatz sogar um 9,8 Prozent zurückgehen wird.

Sicherheitsglas mit anhaltender Nachfrage

Bemerkenswert ist, dass der Umsatzrückgang beim Verbundsicherheitsglas mit 1,9 Prozent deutlich weniger stark ausfällt. Das bedeutet, dass der Anteil von Sicherheitsglas bei Fenstern weiter steigen wird. Nach einem Vorjahresplus von 2,5 Prozent wird lediglich ein Rückgang von minus 0,9 Prozent erwartet. Das liegt daran, dass immer mehr bodentiefes Sicherheitsglas gewünscht wird. Das zeigt auch der geringe Umsatzrückgang in diesem Bereich der Flachglasbranche.

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