Bei den Auftragseingängen im Wohnungsbau ist ein kräftiges Plus von 24,9 Prozent zu verzeichnen. Davon profitieren die Betriebe mit mehr als 20 Mitarbeitern. Das bedeutet, dass auch in Köln und im Umland mehr Neubauwohnungen entstehen. Denn der Bedarf an Wohnraum ist nach wie vor vorhanden und treibt der Umsätze im Bauhauptgewerbe.Neubauwohnungs-Aktivitäten sind allgewärtig. Vor allem würden immer mehr Baulücken geschlossen werden. Das sei zwar ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung, bestätigt der Inhaber von Hansch Immobilien, dennoch würden allein in Köln immer noch Wohnungen fehlen. Man geht sogar davon aus, dass jährlich bis zu 400.000 Wohnungen gebaut werden müssten. Besonders in Ballungsgebieten ist der Wohnraum knapp. Ziel ist es, noch mehr Anreize für Kapitalanleger zu geben.Mehr Baugenehmigungen würden mehr Wohnraum schaffenGeht man von der Meinung der Fachleute aus, dann haben bereits existierende Gebäude ein hohes Potenzial, das zu wenig genutzt wird. Eine Studie der Technischen Universität Darmstadt hat ergeben, dass durch den Ausbau von Dächern rund 1,5 Millionen neue Wohnungen entstehen könnten. Allerdings sind hier die Kommunen gefragt, die mehr Baugenehmigungen erteilen müssten. Außerdem müsste es mehr finanzielle Anreize für Bauinvestoren geben. Neben den Kommunen ist deshalb auch die Bundesregierung gefragt.Es sind genügend Investoren vorhandenSind die Zeiten unruhig, dann neigen die Investoren gerne dazu, ihr Geld in wertstabile Kapitalanlagen anzulegen. Diese Entwicklung ist positiv, denn dadurch gibt es einen großen Anschub für den Bau von Wohnungen. Das könnte auch die Rentenfrage entschärfen, denn Immobilien sind die perfekte Altersvorsorge. Über diese neue Richtung kann sich das Bauhauptgewerbe nur freuen, denn die vollen Auftragsbücher bestätigen nur die Entwicklung. Wer am Beispiel Köln einen Blick auf den Preisindex für Eigentumswohnungen wirft, der wird erstaunt darüber sein, dass die Preise für die Bestandswohnungen die Neubaupreise inzwischen überholt haben. Das war zumindest der Stand von Juli 2016. Das zeigt, dass bei den Kapitalanlegern eine hohe Bereitschaft existiert, mehr Wohnraum zu schaffen. Die Rahmenbedingungen müssten allerdings attraktiver gemacht werden, damit noch mehr Geldanleger diesem Beispiel folgen. Aber der neue Trend ist schon ein großer Schritt, um noch mehr Wohnraum zu schaffen.

3D-Druck am Bau: Sandfassade soll Altbau besser dämmen
Historische Fassaden stellen die energetische Sanierung bislang vor große Probleme. Ein Wiener Startup will das mit einer ungewöhnlichen Technologie ändern: 3D-gedruckte Fassadenelemente aus Sand sollen
















