Holz – Baustoff der Zukunft

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Foto: Rainer Sturm / pixelio.de

Inzwischen gibt es kaum noch etwas, das es nicht gibt. Egal welches Produkt, im Grunde gibt es alles im Überfluss. Um aber die Produktion dieser Produkte zu erhalten, werden unsere natürlichen Ressourcen immer stärker strapaziert. Umso wichtiger ist es, nachhaltige Ressourcen zu finden und diese effektiv zu nutzen. Im Bereich der Baustoffe gewinnt vor allem Holz deswegen an immer größerer Bedeutung.

Das Marktforschungsunternehmen BauInfoConsult hat im vergangenen Jahr 180 Architekten und Planer nach den Baustoff-Trends bis zum Jahr 2016 befragt. Die Befragten geben Holz dabei die größte Perspektive und sehen hier ein entscheidendes Wachstumspotenzial  bis 2016 – um gut neun Prozent. Wesentlich schlechter schneiden Stahl, Ziegel und Mauerstein ab. Hier erwartete man einen Stillstand oder sogar rückläufige Entwicklungen.

Betrachtet man den Rohstoff Holz einmal genauer, wird einem schnell klar, warum er ein solches Potenzial bereithält. Insbesondere die Tatsache, dass es sich um einen nachwachsenden Rohstoff handelt, stellt einen wesentlichen Vorteil gegenüber den anderen Baustoffen dar. Aber auch seine Eigenschaften beim Bau überzeugen immer öfter.

Ganz klar muss man festhalten, dass beispielsweise gerade Stahl in seiner Gewinnung sehr viel Energie verbraucht. Dem ist nicht so bei Holz. Im Gegenteil, der Einsatz von Holz bringt zahlreiche Vorzüge mit sich, die andere Baustoffe längst nicht bereithalten können. So auch bei der Wärmedämmung und dem Lebenszyklus. Holz ist damit nicht nur langlebig, sondern auch wunderbar wärmedämmend.

Weiterer Plus-Punkt ist die CO2-Speicher-Eigenschaft. Ein Einfamilienhaus aus Holz entlastet das Klima beispielsweise um gut 80 Tonnen CO2. Wer sich für den Einsatz von Holz beim Bau entscheidet, unterstützt damit nicht nur die Umwelt, sondern spart auch bares Geld dabei.

Wer sich für Holzerzeugnisse aus Deutschland entscheidet, erhält dabei außerdem Produkte, die der neuen EU-Holzverordnung entsprechen. Solche sind aus legal geerntetem Holz verarbeitet. Ab März 2013 müssen Unternehmen, die Holz oder Holzerzeugnisse verkaufen,  dieser EU-Holzverordnung nach daher mit den nötigen Dokumenten belegen, dass es sich um Produkte aus legalem Erzeugnis handelt.

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