Holzpellets und Wärmepumpe treiben Energiewende voran

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Foto: KfW-Bildarchiv / Frank Homann

Das Erreichen der Energiewende rückt immer näher und doch sind wir noch ein ganzes Stück von einem Erfolg entfernt. Dabei ist es insbesondere der Heizungsmarkt, der optimiert werden muss. Im Fokus stehen hier Holzpellets und Wärmepumpen. Daher ist ein wichtiger Schritt, dass der Bundesverband Wärmepumpe (BWP) und der Deutsche Energieholz- und Pellet-Verband (DEPV) nun enger zusammenarbeiten wollen, um die Klimaziele zu erreichen.

Das Ziel der Bundesregierung ist klar. Zum Erreichen einer erfolgreichen Energiewende gilt es, den CO2-Ausstoß maßgeblich zu reduzieren. Doch auch wenn das jedem Bürger so wohl bewusst ist, sind die durchgeführten Maßnahmen bis heute zu gering. Daher ist es ein positives Zeichen, dass sich der BWP und DEPV darauf geeinigt haben, eine stärkere Zusammenarbeit anzustreben. So möchte man bewirken, dass die beiden wichtigsten Technologien – nämlich Wärmepumpen und Pelletfeuerung – stärker unter den Bürgern wahrgenommen und angenommen werden.

Heizungsmarkt als größter CO2-Verschwender

Es zeigt sich immer wieder, dass der Heizungsmarkt unbedingt revolutioniert werden muss. Denn gut 60 Prozent der Endenergie wird in der Bundesrepublik für Wärmegewinnung verwendet. Demnach muss die Energiewende in diesem Bereich mit Nachtruck vorangetrieben werden, wenn man auch nur annähernd erfolgreich sein möchte. Dabei macht es auch keinen Unterschied, ob man vom Neu- oder Bestandsbau spricht. Wobei natürlich im Bestandsbau noch mehr CO2-Ausstoß produziert wird, weil die Anlagen zumeist veraltet sind.

Wärmepumpe und Holzpellets als Alternative

Um den Heizungsmarkt langfristig zu verbessen und hier die Energieziele zu erreichen, empfiehlt sich der Einsatz von Wärmepumpen oder Pelletfeuerungen. Laut BWP und DEPV muss man dabei gar keine Standalone-Lösungen in Betracht ziehen. Auch eine Kombination beider Systeme in bivalenten beziehungsweise hybriden Lösungen ist eine optimale Alternative zu fossilen Heizungsanlagen.

Es hat sich gezeigt, dass Wärmepumpen und Holzpellets maßgeblich dazu beitragen, den CO2-Ausstoß zu reduzieren. Das ist auch ein Grund, dass die Bundesregierung hier mit Förderungen unterstützt. Wer sich für den Einbau einer Pelletheizung entscheidet bekommt demnach 4.200 Euro, bei Wärmepumpen mit Erdsonde sogar 4.500 Euro von Vater Staat bezuschusst.

In Zeiten der niedrigen Rohölpreise, beschäftigen sich leider nur zu wenige Bürger mit diesem Thema, da der Anreiz für sie einfach zu gering ist. Vor allem bei Bestandsbauten fällt das immer wieder auf. Denn die Preise für Öl schmerzen nicht genug, um sich über eine erfolgreiche Energiewende nachhaltig Gedanken zu machen. Natürlich kostet die Umstellung auf eine energieeffiziente Heizung mehr als der Zuschuss vom Staat bringt. Doch ist es eine langfristige Investition in eine umweltbewusstere Zukunft.

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