Smart Building – Züblin steigt in wachstumsstarke Zukunftsmärkte ein

Smart Building - Züblin steigt in wachstumsstarke Zukunftsmärkte ein
Foto: STRABAG

Um die eigene Kompetenz im Bereich intelligenter Gebäudetechnik zu stärken, hat die Ed. Züblin AG das Systemhaus Hummel übernommen. Die Geschäftsbereiche Elektrotechnik, IT und Kommunikation sowie Energiesysteme stärken das Bauunternehmen und ermöglichen das Auftreten als Komplettanbieter für TGA-Installationen. Dies ermöglicht die Übernahme von  Projekten mit einem signifikanten Anteil regenerativer Energietechnik und den Eintritt in wachstumsstarken Zukunftsmärkte wie zum Beispiel Smart Building oder E-Mobilität.

Das im Hoch- und Ingenieurbau führende Bauunternehmen Ed. Züblin AG hat als eines der größten Bauunternehmen in Deutschland durch einen Zukauf des schwäbischen Anbieters für Gebäudetechnik Hummel seine Kompetenz für moderne Elektro-, ITK- und Energietechnik ausgebaut. Rückwirkend zum 1. Januar 2020 werden alle Maschinen und Anlagen, alle Beschäftigte und die Marke Hummel Systemhaus übernommen und als eigenständiger Bereich in die Direktion Stuttgart integriert. Geschäftsverbindlichkeiten, Altaufträge und die Immobilien sind nicht Beistandteil des Kaufgegenstandes. Das Familienunternehmen HUMMEL Systemhaus GmbH & Co. KG existiert seit dem Jahr 1993 und ist in den Geschäftsbereichen Elektrotechnik, IT und Kommunikation sowie Energiesysteme aktiv. Im vergangenen Geschäftsjahr 2019 erwirtschaftete das Unternehmen mit seinen 53 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine Gesamtleistung von rund zwölf Millionen Euro. Die Zusammenführung muss noch von den Kartellbehörden genehmigt werden. Der bisherige Standort in Frickenhausen bei Nürtingen bleibt auch weiterhin der Sitz der Gesellschaft. Mit dem Alteigentümer wird darüber hinaus ein langfristiger Mietvertrag über die Immobilie abgeschlossen. Laufende Aufträge werden von der neuen Gesellschaft als Subunternehmer fertiggestellt.

Für alle Beteiligten ist der Zusammenschluss ein Vorteil

Stephan Keinath, technischer Leiter der Züblin-Direktion Stuttgart erklärte, dass man sich über die Erweiterung des Leistungsspektrums freuen würde. Dies ermögliche der Einstieg in die wachstumsstarken Zukunftsmärkte wie zum Beispiel Smart Building oder E-Mobilität. “Wir haben die Möglichkeit, Projekte mit einem signifikanten Anteil regenerativer Energietechnik künftig aus einer Hand anzubieten und können als Komplettanbieter für TGA-Installationen auftreten“, so Keinath. Der Zusammenschluss beider Unternehmen mache es möglich, die neuen Herausforderungen besser zu meistern. wie zum Beispiel die Investitionen in Erneuerbare Energietechnik, Ladeinfrastruktur für E-Mobilität, Modulares Bauen und Digitalisierung der Gebäudetechnik. Für die Mitarbeiter würden sich durch diesen Zusammenschluss ebenfalls interessante Entwicklungsperspektiven ergeben. Zudem würden sie langfristig von sicheren Arbeitsplätzen profitieren, so Frank Hummel, Gründer und geschäftsführender Hummel-Gesellschafter.

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