Wirtschaft setzt sich für Wärmewende ein

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Foto: Roland Riethmüller

Die Klimaziele der Bundesregierung sind deutlich formuliert. Für deren Erreichung wird an verschiedenen Fronten gekämpft. Dass die Deadline mit dem Jahr 2020 immer näher rückt, macht es nicht leichter. Die Berliner Wirtschaft hat in diesem Zusammenhang ein vorbildliches Verhalten an den Tag gelegt. So hat man mit der „Initiative für die Wärmewende“ einen Weg gefunden, sich für die Ziele der Bundesregierung mit Nachdruck einzusetzen.

Die Energiewende ist eines der wichtigsten Ziele, die sich die Politik gesetzt hat. Man möchte unbedingt den CO2-Ausstoß reduzieren, um unsere Umwelt langfristig zu erhalten. In der Berliner Wirtschaft haben sich in diesem Rahmen nun sieben Partner zu der „Initiative für die Wärmewende“ zusammengeschlossen. Zu den Partnern zählen die Architektenkammer Berlin, der BBU Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen, die GASAG, die Handwerkskammer Berlin, die Industrie- und Handelskammer Berlin, die IKK Berlin, die Innung SHK Berlin und die Unternehmensverbände Berlin-Brandenburg (UVB).

Ziele und Pläne der geschlossenen Initiative

Die Initiative setzt sich vor allem für ein klimaneutrales Berlin bis zum Jahr 2050 ein, indem es sich selbst – als Vorbild für andere – engagiert. Dabei liegt der Fokus auf der dauerhaften Bearbeitung der Effizienzpotentiale des Berliner Wärmemarktes für Gewerbe-, Verwaltungs- und Wohngebäuden. Denn für die Partner steht fest, dass dies der wesentliche Aspekt für die Erreichung der Klimaziele ist. Immerhin resultieren aus diesem Bereich gut 50 Prozent der CO2-Emissionen Berlins.

Für die Initiative sind es insbesondere die eigentümerbezogenen und gebäudeindividuellen Sanierungsmaßnahmen, die als Voraussetzung entwickelt werden müssen. Denn gerade an Wohngebäuden wäre eine realistische Senkungen von nahezu 70 Prozent möglich.

Aktivitäten hin zum Erreichen der Ziele

Zu den Maßnahmen der Initiative zählt man den Einsatz in einer „Informationsoffensive Berlin“, welche sich mit der Ausstellung von Sanierungsplänen an Wohn-, Gewerbe- und Verwaltungsgebäuden auseinandersetzt. Des Weiteren möchte man bei der Umsetzung von Quartierskonzepten unterstützen, die Identifikation und Vermarktung von Best-Practices im Klimaschutz voranbringen sowie die Unterstützung bei der Gründung einer Energiewende-Organisation. Aber auch die das Einbinden der nötigen Themen in die berufliche Aus- und Weiterbildung und das Voranbringen von Energieeffizienz-Netzwerken innerhalb der Berliner Wirtschaft zählt zu den Aufgaben, die man angehen möchte.

Forderungen der Initiative

Natürlich hat die „Initiative für die Wärmewende“ auch eine gewisse Erwartungshaltung gegenüber der Politik. So erwartet man die Installation eigener landespolitische Instrumente, die auch bei den Aufgaben der Initiative selbst unterstützend wirken. Außerdem wünscht man sich eine schnelle Umsetzung der Vorbildfunktion seitens der öffentlichen Hand bei der Ausstellung von Sanierungsfahrplänen an Gebäuden. Darüber hinaus sollen Organisationen gebildet werden, die bei der Umsetzung der Energiewende maßgeblichen Anteil haben. In diesem Zusammenhang sollten auch keine weiteren ordnungsrechtlichen Vorschriften in Kraft gesetzt werden.

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