Rundgaube im Trend beim Dachausbau

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Foto: Gütegemeinschaft Saturnblei e.V.

Gauben sind seit vielen Jahren sehr beliebt im Hausbau. Neu ist dabei aber, dass in den letzten Jahren immer öfter die Rundgaube ihren Platz beim Dachausbau findet. Die Gründe sind dabei vielseitig – gleich, ob stilistisch oder funktional begründet. So zahlreich die Gründe für die Entscheidung zu einer Rundgaube sind, so sind es auch die Möglichkeiten der Ausführung aufgrund der jeweiligen Größe der Gauben.

Die Gütegemeinschaft Saturnblei e.V. berät sowohl Planer als auch Handwerker bei der Dacheinkleidung mit Gauben. Dabei fällt der Institution in letzter Zeit auf, dass gerundete Gauben immer häufiger von Kunden gewählt werden. Insbesondere der Kontrast gegenüber der Geradlinigkeit des Hauses selbst macht Rundgauben optisch so interessant gegenüber der herkömmlichen Gaubenform.

Natürlich ist die äußere Optik allein noch kein Kriterium für die Wahl der Rundgaube. Auch funktional betrachtet bietet die Rundgaube einige Vorzüge. Dazu gehören der stärke Lichteinfall genauso wie mehr nutzbarer Innenraum. Eine weitere Baumöglichkeit ist es, dass man beim Einbau einer Rundgaube nicht nur die Stirnseite als Fensterfläche ausbildet, sondern auch die Wangen der Gaube zusätzlich verglast. Generell lässt sich aber feststellen, dass bei einer Rundgaube stets ein abgerundetes Dachelement auf senkrechten Gaubenwangen liegt. Sofern es die Form eines Halbkreises hat, wird die Rundgaube auch als Tonnendachgaube bezeichnet.

Bei der Wahl des Werkstoffs für Gauben hat sich Walzblei gegenüber anderen Metallen durchsetzen können. Das liegt vor allem daran, dass eine Gaube konstruktiv auf dem Dach aufgebaut ist und ihre Seiten dabei in keiner Verbindung mit dem eigentlichen Baukörper stehen. Diese Konstruktion verlangt daher einen Werkstoff, der für Verwahrungen und Anschlüsse geeignet ist.

Bei den Rundgauben unterscheidet man grundsätzlich zwischen kleinen und großen. Die kleinen Runddachgauben werden einteilig ausgeführt. Das bedeutet im Detail, dass sich die Schare zu beiden Seiten ausdehnen können, indirekt befestigt werden und dadurch mehr Spielraum in der Scharenlänge als gewöhnlich entsteht. Wichtig zu beachten ist dabei immer, dass die Schar in Metern so lang sein darf, wie sie in Millimetern dick ist.

Die größeren Runddachgauben werden dann schon zwei-, drei- oder viertteilig konstruiert, wobei die dreiteilige Variante die am häufigsten gewählte ist. Der entschiedene Vorteil der dreiteiligen Bauweise ist vor allem der Verzicht auf eine Firstbohle im Zenit des Runddaches. Für die Wahl des Anschlusses der Rundgaube an das Hauptdach ist besonderes der Werkstoff des Daches selbst von Bedeutung. Bei Schiefer- oder Ziegeldächern ist der Anschluss demnach kehlenrinnenförmig um die Runddachgaube ausgeformt. Die hauptdachseitige Aufkantung wird gestreckt, was normalerweise durch Wellen des Materials geschieht. Durch Treibwerkzeuge wird die Aufkantung so weit gewellt, dass sie beim Anpassen an die Rundung wieder gerade wird.

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