Tarifpolitik

Tarifrunde Bau 2021: Höherer Tariflohn trotz trüber Aussichten?

Die Arbeitnehmervertreter haben für die Beschäftigten im Bauhauptgewerbe ein erstes Forderungspaket für die nächste Tarifverhandlung vorgelegt. Dabei geht es allerdings nicht nur um Lohnerhöhungen, sondern auch um Entschädigungen für die meistens unbezahlten Fahrten zu den Baustellen. Außerdem soll der Tariflohn in Ostdeutschland an das Westeinkommen angeglichen werden. mehr

Neuer Tarifabschluss für das Malerhandwerk für 2021

Für das Malerhandwerk gibt es für das Jahr 2021 einen neuen Tarifabschluss. Dieser tritt ab 1. Mai 2021 in Kraft. Außerdem wird im April eine einmalige Corona-Prämie gezahlt, für die keine Steuern oder Sozialversicherungsbeiträge anfällt. Des Weiteren erhöht sich auch die Ausbildungsvergütung und der Mindestlohn in der Baubranche. mehr

Neuer Mindestlohn im Baugewerbe - Tarifkonflikt beigelegt

Die jüngste Tarifverhandlung um den Mindestlohn im Bauhauptgewerbe ist abgeschlossen. Die Tarifparteien aus Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertretern haben das kurz vor Weihnachten letzten Jahres erzielte Verhandlungsergebnis mit großer Mehrheit bestätigt. Nun steht nur noch die Allgemeinverbindlichkeit aus. mehr

Tarifstreit beendet - Schlichtung im Bauhauptgewerbe

Gute Neuigkeiten für alle 850.000 Beschäftigte im Bauhauptgewerbe: Der diesjährige Tarifstreit wurde Ende letzter Woche in einer 15-stündigen Tarifverhandlung mit mehrheitlichem Schlichterspruch erfolgreich beigelegt. Nun dürfen sich die Fachkräfte am Bau über mehr Lohn, eine Corona-Prämie, mehr Azubi-Vergütung und eine Fahrzeit-Entschädigung freuen. mehr

Sorge und Hoffnung - gescheiterte Tarifverhandlung Baugewerbe

Ende letzter Woche wurde die Tarifverhandlung im Bauhauptgewerbe nach drei ergebnislos verlaufenden Verhandlungsrunden für gescheitert erklärt. Als Rechtfertigung ihrer hohen Forderungen verweisen die Arbeitnehmervertreter auf weitere Umsatzsteigerungen in der Branche trotz der Corona-Krise. mehr

Haustarifverhandlung bei Hochtief ohne Ergebnis

Momentan steht die Haustarifverhandlung beim größten Bauunternehmen von Deutschland auf der Kippe. Vergangene Woche endeten die Verhandlungsgespräche für die rund 4.000 Mitarbeiter zwischen der Gewerkschaft und Hochtief. Bereits vor der Pandemie hatte die Tarifkommission eine Einkommenssteigerung von 6,8 Prozent und eine Wegzeitenentschädigung zu den Baustellen gefordert. mehr

54 Minuten durchschnittliche Wegezeiten zur Baustelle

Eine aktuelle Studie hat die Wegezeiten der Arbeiter am Bau näher analysiert und dabei angemahnt, dass diese zu lang und außerdem unbezahlt seien. Im Durchschnitt beträgt eine Fahrt zur Baustelle rund 54 Minuten bei einer Entfernung von 64 Kilometer. Die Beschäftigten anderer Branchen legten deutlich weniger Kilometer für den Weg zur Arbeit zurück.

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Ausfallgeld für Dachdecker - endlich auch bei großer Hitze

Am Beispiel Dachdeckerhandwerk zeigt sich, dass sich eine gute Tarifpartnerschaft auszahlt. Schon jetzt gibt es das Ausfallgeld, das dann gezahlt wird, wenn auf den Baustellen wegen der Witterungsverhältnissen im Herbst und in den Frühjahrsmonaten nicht gearbeitet werden kann. mehr

Tarifverhandlung Bauhauptgewerbe - Große Kritik an Forderungen

Die wieder aufgenommene Tarifverhandlung für das Bauhauptgewerbe ist nach dem ersten Verhandlungstag ohne Ergebnis vertagt worden. Denn obwohl die Bauwirtschaft trotz der Corona-Krise auf Hochtouren läuft, kritisieren die Arbeitgeber deutlich die von der Gewerkschaft aufgestellten Forderungen. Ein Grund für den Stillstand sind die Entschädigungen der Wegzeiten. mehr

Neue Tarifrunde am Bau - Arbeitnehmer fordern 6,8 Prozent

Der aktuelle Tarifvertrag im Bauhauptgewerbe läuft Ende April diesen Jahre aus. Eine neue Tarifrunde steht an, um den Tariflohn und die Ausbildungsvergütung für Bauarbeiter zu verhandeln. Aufgrund der anhaltend positiven Baukonjunktur fordern die Arbeitnehmer-Vertreter eine Weitergabe vermeintlicher Gewinne durch einen deutlichen Anstieg der Löhne und Gehälter. mehr

Neuer Tariflohn im SHK-Handwerk NRW

Für die nächsten 26 Monate wurde eine schrittweise Anhebung vom Tariflohn im SHK-Handwerk in Nordrhein-Westfalen beschlossen. Durch diesen Tarifabschluss konnte ein gutes Ergebnis aus Sicht der Arbeitgeber erreicht werden. Das sorgt für die nächsten zwei Jahre für mehr Planungssicherheit. Das Plus bei den Löhnen und Gehältern ist unter den jetzigen Rahmenbedingungen moderat.

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Vergabemindestlohn im Osten untergräbt Tarifautonomie

Die Bauindustrie lehnt den im Brandenburger Landtag beschlossenen Vergabemindestlohn ab und fordert, sich an den gesetzlichen Mindestlohn zu halten. Außerdem wird eine Verringerung der Bürokratie gefordert. Der faire Wettbewerb zwischen den Bietern müsse gewährleistet sein. mehr

Tarifparteien stimmen neuem Mindestlohn Bau zu

Der Mindestlohnkonflikt am Bau konnte vorerst erfolgreich beigelegt werden. So wurde Ende vergangener Woche im Baugewerbe dem Schiedsspruch zum künftigen Mindestlohn Bau von beiden Seiten zugestimmt. Der Kompromiss beinhaltet die Beibehaltung und leichte Erhöhung der zwei Branchen-Mindestlöhne. mehr

Wende im Tarifstreit um Mindestlohn Bau

Die Tarifverhandlungen um den Mindestlohn Bau sind zwar gescheitert. Trotzdem zeichnet sich in der aktuellen Tarifrunde im Bauhauptgewerbe nun eine Wende im Tarifstreit der Bau-Beschäftigten ab. Das Auslaufen der Allgemeinverbindlichkeit für den Mindestlohn am Bau zwingt die Tarifvertragsparteien zu einer schnellen Einigung. mehr

Tarifverhandlungen Mindestlohn im Bauhauptgewerbe vertagt

Die Tarifparteien im Bauhauptgewerbe sind über eine Erhöhung vom Mindestlohn uneinig. Daher sind die Tarifverhandlungen bisher ohne Ergebnis verlaufen. Arbeitgebervertreter und Arbeitnehmervertreter trennten sich vergangene Woche in der aktuellen Tarifrunde, ohne ein konkretes Ergebnis zu erzielen. mehr

Mindestlohn im Dachdeckerhandwerk steigt deutlich

Die Vertreter der Arbeitgeber und Arbeitnehmer im Dachdeckerhandwerk konnten sich Mitte diesen Monats auf einen neuen Mindestlohn für die Branche einigen. Dabei steigt der Branchenmindestlohn 2 für gelernte Fachkräfte in zwei Stufen bis auf 14,10 Euro pro Stunde, während der Mindestlohn 1 für Helfertätigkeiten - ebenfalls in zwei Stufen - auf 12,60 Euro pro Stunde ansteigen soll.

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Mindestlohn im Elektrohandwerk soll deutlich steigen

Ab dem Jahr 2020 steigt der Mindestlohn im Elektrohandwerk um 4,4 Prozent. Damit liegt das Entgelt deutlich über dem gesetzlichen Mindestlohn. Mit dem Abschluss wird der Teilhabe an der guten wirtschaftlichen Entwicklung Rechnung getragen. Der neue Tarifvertrag gilt ab dem 1. Januar 2020 und soll allgemeinverbindlich für alle Elektrohandwerke gelten.

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Höhere Beiträge für SOKA-Bau, aber Verzicht auf Mindestbeitrag

Im Streit um die allgemeine Beitragspflicht der SOKA-Bau wurde vergangene Woche eine neue Rechtsgrundlage für die Allgemeinverbindlichkeit vom Tarifvertrag über das Sozialkassenverfahren im Baugewerbe geschaffen. Damit ist die Beitragspflicht für die SOKA-Bau auch für nicht tarifgebundene Betriebe gültig. mehr

Dachdecker einigen sich auf neuen Tariflohn

Nach zähen Verhandlungen im Dachdeckerhandwerk ist diese Woche endlich eine Einigung in der verfahrenen Tarifrunde der Dachdecker erzielt worden. Mit einem Schlichterspruch konnte der Tarifstreit damit beigelegt werden. Der Kompromiss beinhaltet die schrittweise Erhöhung vom Tariflohn für Dachdecker um 5,6 Prozent sowie die Anhebung der Ausbildungsvergütung. mehr

Schlichtung im Gerüstbau - höherer Tariflohn für Gerüstbauer

Auch das Gerüstbauer-Handwerk stand kurz vor dem Streik. Doch zur Freude aller Beteiligten konnte dieser abgewendet werden und im Rahmen der Schlichtung nun doch eine Einigung erzielt werden. Für die Gerüstbauer gilt ab sofort ein höherer Tariflohn. Doch auch das 13. Monatseinkommen und die Ausbildungsvergütungen steigen. mehr