Tarifpolitik

Haustarifverhandlung bei Hochtief ohne Ergebnis

Momentan steht die Haustarifverhandlung beim größten Bauunternehmen von Deutschland auf der Kippe. Vergangene Woche endeten die Verhandlungsgespräche für die rund 4.000 Mitarbeiter zwischen der Gewerkschaft und Hochtief. Bereits vor der Pandemie hatte die Tarifkommission eine Einkommenssteigerung von 6,8 Prozent und eine Wegzeitenentschädigung zu den Baustellen gefordert. mehr

54 Minuten durchschnittliche Wegezeiten zur Baustelle

Eine aktuelle Studie hat die Wegezeiten der Arbeiter am Bau näher analysiert und dabei angemahnt, dass diese zu lang und außerdem unbezahlt seien. Im Durchschnitt beträgt eine Fahrt zur Baustelle rund 54 Minuten bei einer Entfernung von 64 Kilometer. Die Beschäftigten anderer Branchen legten deutlich weniger Kilometer für den Weg zur Arbeit zurück.

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Ausfallgeld für Dachdecker - endlich auch bei großer Hitze

Am Beispiel Dachdeckerhandwerk zeigt sich, dass sich eine gute Tarifpartnerschaft auszahlt. Schon jetzt gibt es das Ausfallgeld, das dann gezahlt wird, wenn auf den Baustellen wegen der Witterungsverhältnissen im Herbst und in den Frühjahrsmonaten nicht gearbeitet werden kann. mehr

Tarifverhandlung Bauhauptgewerbe - Große Kritik an Forderungen

Die wieder aufgenommene Tarifverhandlung für das Bauhauptgewerbe ist nach dem ersten Verhandlungstag ohne Ergebnis vertagt worden. Denn obwohl die Bauwirtschaft trotz der Corona-Krise auf Hochtouren läuft, kritisieren die Arbeitgeber deutlich die von der Gewerkschaft aufgestellten Forderungen. Ein Grund für den Stillstand sind die Entschädigungen der Wegzeiten. mehr

Neue Tarifrunde am Bau - Arbeitnehmer fordern 6,8 Prozent

Der aktuelle Tarifvertrag im Bauhauptgewerbe läuft Ende April diesen Jahre aus. Eine neue Tarifrunde steht an, um den Tariflohn und die Ausbildungsvergütung für Bauarbeiter zu verhandeln. Aufgrund der anhaltend positiven Baukonjunktur fordern die Arbeitnehmer-Vertreter eine Weitergabe vermeintlicher Gewinne durch einen deutlichen Anstieg der Löhne und Gehälter. mehr

Neuer Tariflohn im SHK-Handwerk NRW

Für die nächsten 26 Monate wurde eine schrittweise Anhebung vom Tariflohn im SHK-Handwerk in Nordrhein-Westfalen beschlossen. Durch diesen Tarifabschluss konnte ein gutes Ergebnis aus Sicht der Arbeitgeber erreicht werden. Das sorgt für die nächsten zwei Jahre für mehr Planungssicherheit. Das Plus bei den Löhnen und Gehältern ist unter den jetzigen Rahmenbedingungen moderat.

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Vergabemindestlohn im Osten untergräbt Tarifautonomie

Die Bauindustrie lehnt den im Brandenburger Landtag beschlossenen Vergabemindestlohn ab und fordert, sich an den gesetzlichen Mindestlohn zu halten. Außerdem wird eine Verringerung der Bürokratie gefordert. Der faire Wettbewerb zwischen den Bietern müsse gewährleistet sein. mehr

Tarifparteien stimmen neuem Mindestlohn Bau zu

Der Mindestlohnkonflikt am Bau konnte vorerst erfolgreich beigelegt werden. So wurde Ende vergangener Woche im Baugewerbe dem Schiedsspruch zum künftigen Mindestlohn Bau von beiden Seiten zugestimmt. Der Kompromiss beinhaltet die Beibehaltung und leichte Erhöhung der zwei Branchen-Mindestlöhne. mehr

Wende im Tarifstreit um Mindestlohn Bau

Die Tarifverhandlungen um den Mindestlohn Bau sind zwar gescheitert. Trotzdem zeichnet sich in der aktuellen Tarifrunde im Bauhauptgewerbe nun eine Wende im Tarifstreit der Bau-Beschäftigten ab. Das Auslaufen der Allgemeinverbindlichkeit für den Mindestlohn am Bau zwingt die Tarifvertragsparteien zu einer schnellen Einigung. mehr

Tarifverhandlungen Mindestlohn im Bauhauptgewerbe vertagt

Die Tarifparteien im Bauhauptgewerbe sind über eine Erhöhung vom Mindestlohn uneinig. Daher sind die Tarifverhandlungen bisher ohne Ergebnis verlaufen. Arbeitgebervertreter und Arbeitnehmervertreter trennten sich vergangene Woche in der aktuellen Tarifrunde, ohne ein konkretes Ergebnis zu erzielen. mehr

Mindestlohn im Dachdeckerhandwerk steigt deutlich

Die Vertreter der Arbeitgeber und Arbeitnehmer im Dachdeckerhandwerk konnten sich Mitte diesen Monats auf einen neuen Mindestlohn für die Branche einigen. Dabei steigt der Branchenmindestlohn 2 für gelernte Fachkräfte in zwei Stufen bis auf 14,10 Euro pro Stunde, während der Mindestlohn 1 für Helfertätigkeiten - ebenfalls in zwei Stufen - auf 12,60 Euro pro Stunde ansteigen soll.

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Mindestlohn im Elektrohandwerk soll deutlich steigen

Ab dem Jahr 2020 steigt der Mindestlohn im Elektrohandwerk um 4,4 Prozent. Damit liegt das Entgelt deutlich über dem gesetzlichen Mindestlohn. Mit dem Abschluss wird der Teilhabe an der guten wirtschaftlichen Entwicklung Rechnung getragen. Der neue Tarifvertrag gilt ab dem 1. Januar 2020 und soll allgemeinverbindlich für alle Elektrohandwerke gelten.

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Höhere Beiträge für SOKA-Bau, aber Verzicht auf Mindestbeitrag

Im Streit um die allgemeine Beitragspflicht der SOKA-Bau wurde vergangene Woche eine neue Rechtsgrundlage für die Allgemeinverbindlichkeit vom Tarifvertrag über das Sozialkassenverfahren im Baugewerbe geschaffen. Damit ist die Beitragspflicht für die SOKA-Bau auch für nicht tarifgebundene Betriebe gültig. mehr

Dachdecker einigen sich auf neuen Tariflohn

Nach zähen Verhandlungen im Dachdeckerhandwerk ist diese Woche endlich eine Einigung in der verfahrenen Tarifrunde der Dachdecker erzielt worden. Mit einem Schlichterspruch konnte der Tarifstreit damit beigelegt werden. Der Kompromiss beinhaltet die schrittweise Erhöhung vom Tariflohn für Dachdecker um 5,6 Prozent sowie die Anhebung der Ausbildungsvergütung. mehr

Schlichtung im Gerüstbau - höherer Tariflohn für Gerüstbauer

Auch das Gerüstbauer-Handwerk stand kurz vor dem Streik. Doch zur Freude aller Beteiligten konnte dieser abgewendet werden und im Rahmen der Schlichtung nun doch eine Einigung erzielt werden. Für die Gerüstbauer gilt ab sofort ein höherer Tariflohn. Doch auch das 13. Monatseinkommen und die Ausbildungsvergütungen steigen. mehr

Tariflohn Maler um 5,9 Prozent gestiegen

Die 130.000 Maler und Lackierer in Deutschland haben ab sofort mehr Geld in der Lohntüte. Endlich konnten sich die Tarifparteien in der zweiten Schlichtungsrunde auf einen Anstieg vom Tariflohn um insgesamt 5,9 Prozent in zwei Schritten einigen. Zusätzlich steigen im Tarifgebiet Ost und West auch die Jahressonderzahlungen und werden insgesamt bis zum Jahr 2021 angeglichen.

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Tarifverhandlung Malerhandwerk wieder gescheitert

Auch in der dritten Verhandlungsrunde im Malerhandwerk war vergangene Woche bei den Tarifvertragsparteien keine Annäherung spürbar. Zwar reagierten die Arbeitgebervertreter auf die ihrer Meinung nach unrealistischen Gewerkschaftsforderungen mit kräftigen Lohnzuwächsen über einen Inflationsausgleich. mehr

Tarifverhandlung im Gerüstbau-Handwerk abgebrochen

Ende Mai wurden erneut die Tarifverhandlungen für die rund 24.000 Beschäftigten im Gerüstbau abgebrochen. Es war die bereits vierte Verhandlungsrunde, in der der Bundesverband Gerüstbau kein angemessenes Angebot zum Tariflohn vorlegen konnte. mehr

Tarifverhandlung im Bauhauptgewerbe geschlichtet

Die Tarifverhandlungen im Bauhauptgewerbe konnten nun doch positiv abgeschlossen werden. Obwohl mehrfach die Gefahr eines Scheiterns bestand, haben die Tarifvertragsparteien mit Hilfe eines Schlichters eine Einigung erzielen können. Laut Schlichterspruch erhöht sich nicht nur der Lohn, sondern werden auch weitere Forderungen erfüllt. mehr

Löhne im Handwerk: Baugewerbe zahlt besonders gut

Im Vergleich unterschiedlicher Handwerksberufe sind die Löhne in den Metallberufen sowie im Baugewerbe und Ausbaugewerbe am höchsten. Das geht aus einer aktuellen Studie hervor. Demnach werden innerhalb der Bauwirtschaft die höchsten Löhne für Handwerker im Hoch- und Tiefbau gezahlt. Weniger verdienen dagegen beispielsweise die Handwerker im Innenausbau. mehr