Lange haben wir darauf gewartet, doch mit den Sommerferien in Deutschland ist auch der Sommer endlich eingekehrt. Dabei fällt aber auch immer öfter auf, dass die Zahl der Baustellen gestiegen ist. Sehr zum Ärger der Urlauber – vor allem auch auf Fernstraßen. Die Mehrheit der Bürger hat vor allem den Eindruck, dass auf Baustellen im Straßenbau überhaupt nicht oder nur wenig gearbeitet wird. Diesen Vorwurf weist der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e.V. aber ganz klar von sich.
Jedem Autofahrer ist klar, dass Baustellen im Straßenbau notwendig sind, um die Infrastruktur entsprechend zu erhalten. Dennoch ist bei vielen Verkehrsteilnehmern die Meinung vertreten, solche Baustellen seien nur Schikane und es würde dort gar nicht gearbeitet werden. Außerdem stören sich viele daran, dass Arbeiten im Straßenbau besonders im Reiseverkehr Überhand nehmen.
Nun ist es schon richtig, dass gerade in den Sommermonaten viele Baustellen auf deutschen Straßen zu finden sind. Es versteht sich natürlich auch von selbst, dass diese Jahreszeit einfach die beste für den Straßenbau ist. Der Winter lässt aufgrund der Witterung nur wenige straßenbauliche Maßnahmen zu, die im Sommer entsprechend ausgeglichen werden müssen.
Jedoch täuscht der Eindruck, dass auf diesen vermeintlichen Dauerbaustellen nicht konstruktiv gearbeitet wird. Man muss sich einmal vor Augen halten, dass gerade die Baustellen auf Fernstraßen oft auf einer großen Strecke vorhanden sind. Diese kann selbstverständlich nicht auf einmal bearbeitet werden. Letztlich muss immer auch der Einsatz der Baumaschinen und Arbeiter gewährleistet sein. Keinem ist damit geholfen, wenn überall gleichzeitig gearbeitet wird.
Das Gegenteil ist der Fall. Die Baufirmen sorgen bewusst dafür, dass sich die Arbeiten im Straßenbau regelmäßig verteilen. Dies kann durch Wanderbaustellen genauso ausgeführt werden, wie auch durch Nachtbaustellen o.ä. Genau das bekommt der Autofahrer aber meist gar nicht bewusst mit. Er denkt nur, auf den Baustellen würde es keinerlei Vorankommen geben.
Die Bundesfachabteilung Straßenbau im Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e.V. macht ganz klar deutlich, dass die Beschäftigten ihrerseits alles tun, um schnellstmöglich zu arbeiten. „Auf den Straßenbaustellen wird nicht getrödelt oder gar geschlafen, sondern von sehr engagierten Fachkräften hervorragende Arbeit geleistet“, sagt Dr.-Ing. Walter Fleischer, Vorsitzender der Bundesfachabteilung Straßenbau im Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e.V.

















