Der Fachkräftemangel ist und bleibt eine der größten Herausforderungen des deutschen Handwerks. Immer wieder wurde darüber berichtet, dass das Handwerk viel daran setzt, qualifizierte Fachkräfte für die Berufsausbildung zu rekrutieren. Auch die aktuellen Zahlen zeigen, dass die Entwicklung in die richtige Richtung geht. Dennoch sind immer noch zu viele Lehrstellen nicht besetzt und geeignete Schulabgänger nicht ausreichend in Sicht.
Eigentlich steht jungen Schulabgängern ein großes Spektrum an möglichen Berufsausbildungen zur Verfügung. Vor allem auch im Handwerk. Und dennoch nutzten die jungen Menschen diese Chance einfach viel zu wenig, entscheiden sich meist lieber für ein Studium als für die berufliche Ausbildung. Das Handwerk hat unter dieser Situation massiv zu leiden.
Auch wenn man die abgeschlossenen Ausbildungsverträge des Jahres 2013 genauer betrachtet, stellt man durchaus einen Rückgang fest. Lediglich bestimmte Branchen können positive Entwicklungen vorweisen. So kann insbesondere das SHK-Handwerk auf ein Plus von 3,2 Prozent blicken und weist damit gleichzeitig einen erfreulichen Trend auf. Die Branche sieht diese Entwicklung vor allem darin begründet, dass das Berufsfeld des Anlagenmechanikers für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik attraktiv für Jugendliche ist. Außerdem ist man davon überzeugt, dass die speziell ergriffenen Maßnahmen hierbei Früchte getragen haben. Dazu gehörte u.a. die gezielte Rekrutierung von Studienabbrechern.

















