Duale Teilzeitberufsausbildung als Chance für junge Eltern

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Foto: JMG / pixelio.de

In Deutschland gibt es viele junge Menschen, die früh Eltern werden. Oftmals denken diese jungen Mütter und Väter, mit dem Kind sei es nicht oder kaum möglich, sich beruflich zu orientieren und somit die eigenen Möglichkeiten zu erweitern. Dem ist glücklicherweise nicht so und es empfiehlt sich, eine duale Teilzeitberufsausbildung in Angriff zu nehmen, um sich den Lebensunterhalt für sich und die junge Familie zu sichern.

Die duale Berufsausbildung ist ein erfolgreiches Modell, das Jugendlichen beste Voraussetzungen für das spätere Berufsleben beschert. Doch vielen ist nicht ausreichend bekannt, dass es auch ein Teilzeitmodell der beruflichen Ausbildung gibt. So ist es leider häufig der Fall, dass junge Menschen, die bereits in jungen Jahren Eltern werden, erst gar keine Ausbildung beginnen, da sie meinen, die Herausforderung sei zu groß. Umso wichtiger ist es aber, diesen jungen Müttern und Vätern die Vorzüge der dualen Teilzeitberufsausbildung näher zu bringen. Nur so ist es ihnen langfristig möglich, sich ihren Platz in der arbeitenden Gesellschaft zu erlangen und so die eigene Familie ohne Fremdhilfe zu ernähren.

Auch im Ausbildungsjahr 2012 war die Lage durchaus positiv. Dennoch gibt es noch zu wenig Jugendliche, die die Möglichkeit einer dualen Teilzeitberufsausbildung in Anspruch nehmen. In Zahlen stellt sich dies wie folgt dar:  Gut 47 Prozent aller jungen Mütter (117.000) und 31 Prozent der jungen Väter (21.000) im Alter von 16 bis 25 Jahren ohne Berufsabschluss besuchten im Jahr 2011 weder eine Schule noch absolvierten sie eine duale Ausbildung.

Betrachtet man nun noch die Zahlen der Vorjahre lässt sich erkennen, dass sich zwar seit dem Jahr 2008 eine positive Entwicklung abzeichnet, diese aber durchaus noch ausbaufähig ist. Umso wichtiger ist es, die jungen Eltern für die Option der dualen Teilzeitberufsausbildung zu sensibilisieren. Dieses Ziel hat sich der Ausbildungspakt bereits im Jahr 2010 gesetzt. Dafür ist es wichtig, dass Betriebe und Berufsschulen ihrerseits alles ihnen Mögliche tun, um Jugendliche für sich zu gewinnen. Nur so kann die Wirtschaft dem Fachkräftemangel entgegenwirken und die jungen Mütter und Väter ihre Zukunft sichern.

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