Auszeichnung zum besten Ausbilder im Handwerk

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Foto: Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade

Die erfolgreiche Nachwuchsgewinnung im Handwerk ist ein wesentlicher Bestandteil zur Sicherung des Fachkräftemangels. Dass sich die Handwerksbetriebe immer mehr darum bemühen, Jugendliche für eine Ausbildung im Handwerk zu begeistern, ist unumstritten. Dennoch fallen nur wenige Betriebe durch ganz herausragende, motivierende Maßnahmen auf. Der Maler- und Lackierermeister Michael Kiwall mit seinem Betrieb tut genau dies und wurde dafür mit dem „Heribert-Späth-Preis“ 2012 ausgezeichnet.

Seit nunmehr 15 Jahren wird der „Heribert-Späth-Preis für besondere Ausbildungsleistungen im Handwerk“ durch die Stiftung für Begabtenförderung im Handwerk e. V. verliehen. Die jährlichen Preisträger zeichnen sich dabei insbesondere für ihr außerordentliches Engagement bei der Ausbildung von Jugendlichen aus. In diesem Jahr kann sich der Maler- und Lackierermeister Michael Kiwall über die Auszeichnung freuen.

Der Dortmunder Michael Kiwall setzt sich bei seiner Nachwuchsgewinnung und Qualifizierung von Jugendlichen innerhalb seiner Region durch besondere Maßnahmen für seine Schützlinge ein. Kiwalls Betrieb beschäftigt etwa 30 Mitarbeiter, davon stets fünf Auszubildende. Unter den Auszubildenden finden sich auch benachteiligte Jugendliche sowie Migranten, die besondere Prüfungsvorbereitungen in den unternehmenseigenen Schulungs- und Unterrichtsräumen erfahren dürfen. Darüber hinaus findet für alle Auszubildenden in jedem Jahr ein Austauschprojekt mit Norwegen und Österreich statt, genauso wie Studienreisen innerhalb Deutschlands. Außerdem bietet sich jedem Jugendlichen die Möglichkeit der Teilnahme an Teambildungsmaßnahmen.

Nun weiß ja jeder von sich selbst, dass der Ansporn zu guter Leistung meistens noch gestärkt wird, wenn man einen besonderen Anreiz vor Augen hat. Einen solchen Anreiz bietet Michael Kiwall seinen Auszubildenden.  Über ein besonderes Bewertungssystem kürt er monatlich den „Azubi des Monats“. Der Preis dieses Auszubildenden ist, dass er den gesamten Folgemonat kostenlos den Smart des Betriebes fahren darf. Sogar für die Tankkosten kommt Kiwall auf. Damit nicht genug. Der Auszubildende der seine Ausbildung am besten beendet, erhält von Kiwall eine Art Voll-Stipendium für die Vorbereitungskurse zur Meisterprüfung.

Mit all diesen ausgewöhnlichen Maßnahmen zur Nachwuchsgewinnung und –förderung hat Michael Kiwall bewiesen, dass er ein würdiger Preisträger des „Heribert-Späth-Preis für besondere Ausbildungsleistungen im Handwerk“ ist.

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