Einsparungen im Straßenbau durch sensorische Endkontrollen

Bild zu: Einsparungen im Straßenbau durch sensorische Endkontrollen
Foto: Thorben Wengert / pixelio.de

Dass die Haushalte von Bund und Kommunen stark belastet sind durch die Kosten für den Straßenbau und vor allem durch die Sanierungsarbeiten bei Straßenschäden, ist hinlänglich bekannt. Gemäß Berechnungen der TU Aachen aus Dezember 2010 geht hervor, dass die Sanierung aller betroffenen Straßen in Deutschland etwa 25 Mrd. Euro kosten würde. Diese Geld ist nicht unbedingt vorhanden und könnte zukünftig sogar eingespart werden. Durch den Einsatz der Sensorischen Endkontrolle  (SEkon).

Durch die angespannten finanziellen Haushalte der Kommunen und des Bundes sind besonders Maßnahmen zur Reduzierung dieser, willkommen. Dazu gehört auch die Sensorische Endkontrolle (SEkon), die bereits im Vorfeld helfen kann, Schäden gezielt zu identifizieren und die Kosten für den Steuerzahler dadurch zu senken. Aus diesem Grund fordert die Gesellschaft für Technische Überwachung mbH (GTÜ) auch den Einsatz dieser Methode. Die SEkon trägt dazu bei, dass verborgene Schäden rechtzeitig entdeckt und entsprechend behoben werden können. Die Methode funktioniert durch Begutachtung mittels sensorische Durchleuchtung nach Art, Lage und Ausdehnung. So kann im Voraus erkannt werden, ob Rissbildungen, Sackungen, Verdichtungsdefekte oder schadensinitiierende Wasserschäden vorhanden sind. Dies geschieht durch Radarsensorik nach DIN 1048 und die INN Technik.

Die Anwendung der SEkon macht allerdings nur Sinn, wenn sie zum Ende der Gewährleistung angewendet wird. Denn auch im Straßenbau ist die fachgerechte Abnahme einer Baumaßnahme Voraussetzung für die Inbetriebnahme. Problematisch hierbei ist aber, dass Straßen kontinuierlich großen Belastungen ausgesetzt sind und sich der Straßenkörper nach der Abnahme ja auch immer wieder verändert.  Daher sind die wirklich sichtbaren Schäden meist erst dann erkennbar, wenn die Gewährleistung vorbei ist und der Steuerzahler für die Behebung der Schäden aufkommen muss. Durch den Einsatz der SEkon reduzieren sich nicht nur die Kosten um mindestens 25 Prozent, sondern auch die Qualität im Straßenbau steigt deutlich.

Kommentare

0 0 votes
Wie gefällt Ihnen dieser Artikel?
Abonnieren
Benachrichtige mich bei
0 Comments
Inline Feedbacks
View all comments

Dieser Beitrag hat Ihnen gefallen?

Dann melden Sie sich doch gleich an zum kostenlosen E-Mail-Newsletter und lassen sich über weitere Neuigkeiten wöchentlich informieren!

Hinweis: Sie können den Newsletter von meistertipp.de jederzeit und kostenfrei abbestellen. Ihre Daten werden nur zum Versand des Newsletters genutzt. Wir geben Ihre Daten nicht weiter. Mehr Informationen zum Umgang mit Nutzer-Daten finden Sie in unserer Datenschutz-Erklärung.

Das könnte Sie auch interessieren

Messen & Kongresse 2024

Der große Meistertipp-Kalender: Messen und Kongresse 2024 für Bauindustrie, Baugewerbe, Bauhandwerk und die Bauwirtschaft.

Newsletter

Verpassen Sie nichts mehr mit unserem kostenlosen Newsletter. So werden Sie frühzeitig über anstehende Veranstaltungen informiert und bleiben immer auf dem neusten Stand.

Hinweis: Sie können den Newsletter von meistertipp.de jederzeit und kostenfrei abbestellen. Ihre Daten werden nur zum Versand des Newsletters genutzt. Wir geben Ihre Daten nicht weiter. Mehr Informationen zum Umgang mit Nutzer-Daten finden Sie in unserer Datenschutz-Erklärung.