Energiewende muss vorangetrieben werden

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Foto: Peter Bast / pixelio.de

Auch wenn immer wieder darüber gesprochen wird, so ist das Thema dauerhaft brisant – die Energiewende. Das Handwerk fordert seit langem eine Beschleunigung der Umsetzung der Energiewende. Durch die nach wie vor anhaltenden Unklarheiten zur steuerlichen Absetzbarkeit für energetisches Sanieren und Bauen stocken die Umsetzungen von energetischen Maßnahmen an Gebäuden. Dies hat sowohl für die erfolgreiche Umsetzung der Energiewende seitens der Regierung, als auch für das Handwerk unangenehme Auswirkungen.

Im August wurde vom Bundesumweltminister Peter Altmaier das 10-Punkte-Arbeitsprogramm für die laufende Legislaturperiode vorgestellt. Diese nahm der Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH) Otto Kentzler zum Anlass, seine Bedenken zur Umsetzung der Energiewende zu geben: „Die Energiewende ist eine gewaltige gesamtgesellschaftliche Herausforderung. Sie erfordert Gestaltungswillen. Und sie muss beschleunigt werden, um die politisch gesteckten Ziele erreichen zu können.“

Nach Meinung des ZDH ist und bleibt die Energieeffizienz der Schlüssel zum Erfolg der Energiewende. Dabei lässt sich nicht von der Hand weisen, dass gerade im Gebäudebereich hier besonders schnelle Erfolge zu erzielen wären. Durch aber immer noch unklare Regelungen zur steuerlichen Absetzbarkeit solcher energetischer Maßnahmen stockt die Auftragsvergabe massiv. Darunter leidet das Handwerk besonders, aber auch das erfolgreiche Erreichen des Energiezieles steht stark in Frage. Die Beschleunigung zur Regelung der steuerlichen Absetzbarkeit muss im Vermittlungsausschuss demnach unbedingt vorangetrieben werden.

Neben den Problemen mit der Absetzbarkeit von Maßnahmen für den Auftraggeber, ist auch die Kostenbegrenzung ein dauerhafter Kritikpunkt. Es ist bereits jetzt absehbar, dass die EEG-Umlage für die Stromverbraucher steigen wird, ebenso wie andere Umlagen auch. Kleine und mittlere Betrieben leider sehr unter diesen Kosten, die nicht direkt weitergegeben werden können. Auch hier müssen noch in der aktuellen Legislaturperiode Lösungen gefunden werden.

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