3,6 Prozent mehr Wärme aus Erneuerbaren Energien

Bild zu: 3,6 Prozent mehr Wärme aus Erneuerbaren Energien
Foto: HKI

Der steigende Einsatz von Erneuerbaren Energien und modernen Feuerstätten ist ein wichtiger Baustein der Energiewende und unterstützt im wachsenden Umfang die Klimaschutzziele der Bundesregierung. So wurden 2013 insgesamt 3,6 Prozent mehr Wärme aus Erneuerbaren Energien genutzt, der zu einem großen Teil durch den nachwachsenden und am Ende klimaneutralen Rohstoff Holz getragen wurde.

Der Wärmeverbrauch aus Erneuerbaren Energien ist um 3,6 Prozent gestiegen, meldet der Industrieverband Haus-, Heiz- und Küchentechnik (HKI) und beruft sich dabei auf die aktuellen Zahlen des Umweltbundesamt. Demnach sind insgesamt 134.430 Gigawattstunden (GWh) durch Erneuerbare Energien gedeckt worden (Zahlen zuletzt für 2013 ermittelt). Das entspricht 10,4 Prozent des Primärenergieverbrauchs und 12,4 Prozent des Endenergieverbrauchs. Fast die Hälfte davon entfiel auf den Einsatz biogener Festbrennstoffe wie Scheitholz und Holzpellets in privaten Haushalten.

Dieser Aufwärtstrend bei der Nutzung von Wärme aus erneuerbaren Energien senkt auch die Treibhausgasemissionen. So wurden 2013 insgesamt 36 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente eingespart, von denen drei Viertel (ca. 27 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente) dem Einsatz von Biomasse zuzuschreiben sind.

Vor allem der nachwachsende Rohstoff Holz trägt zu großen Teilen zur CO2-Reduzierung bei und hilft damit der Bundesregierung, ihre ehrgeizigen Klimaschutzziele zu erfüllen. „Das Heizen mit Holz in modernen Feuerstätten ist eine sehr verantwortungsvolle Form der Wärmeerzeugung“, erläutert HKI-Geschäftsführer Dipl.-Ing. Frank Kienle, denn moderne Öfen und Kamine ermöglichen eine effiziente und emissionsarme Verbrennung. Hintergrund ist die Klimaneutralität von Holz, schließlich gibt Holz nur soviel CO2 ab, wie der Baum zuvor im Wachstumsprozess aufgenommen hat. Selbst bei der Verrottung im Wald gibt er den selben CO2-Wert ab und trägt damit nicht zur Erderwärmung bei.

Der HKI fordert daher die stärkere Berücksichtigung in der Gesetzgebung, wie beispielsweise in Baden-Württemberg. Dort plant das Land, mit der Novelle des „Erneuerbare-Wärme-Gesetz BW“ (EWärmeG) künftig 15 Prozent der Wärmeerzeugung aus Erneuerbaren Energien vorzuschreiben. Gleichzeitig müsse laut HKI auch die gesamte Produktpalette der Einzelraumfeuerstätten inklusive Kaminöfen dafür berücksichtigt werden.

Kommentare

0 0 votes
Wie gefällt Ihnen dieser Artikel?
Abonnieren
Benachrichtige mich bei
0 Comments
Inline Feedbacks
View all comments

Dieser Beitrag hat Ihnen gefallen?

Dann melden Sie sich doch gleich an zum kostenlosen E-Mail-Newsletter und lassen sich über weitere Neuigkeiten wöchentlich informieren!

Hinweis: Sie können den Newsletter von meistertipp.de jederzeit und kostenfrei abbestellen. Ihre Daten werden nur zum Versand des Newsletters genutzt. Wir geben Ihre Daten nicht weiter. Mehr Informationen zum Umgang mit Nutzer-Daten finden Sie in unserer Datenschutz-Erklärung.

Das könnte Sie auch interessieren

Messen & Kongresse 2024

Der große Meistertipp-Kalender: Messen und Kongresse 2024 für Bauindustrie, Baugewerbe, Bauhandwerk und die Bauwirtschaft.

Newsletter

Verpassen Sie nichts mehr mit unserem kostenlosen Newsletter. So werden Sie frühzeitig über anstehende Veranstaltungen informiert und bleiben immer auf dem neusten Stand.

Hinweis: Sie können den Newsletter von meistertipp.de jederzeit und kostenfrei abbestellen. Ihre Daten werden nur zum Versand des Newsletters genutzt. Wir geben Ihre Daten nicht weiter. Mehr Informationen zum Umgang mit Nutzer-Daten finden Sie in unserer Datenschutz-Erklärung.