Arbeitsunfälle sind nicht nur für den betroffenen Beschäftigten ärgerlich, sondern auch ein mitunter teures Unterfangen für Betriebe, Berufsgenossenschaften und Sozialkassen. Umso erfreulicher ist es, dass die Zahl der Arbeitsunfälle in den letzten Jahren rückläufig ist. Gerade am Bau ist das nicht selbstverständlich. Die neuen Ergebnisse zeigen deutlich, dass die gestiegenen präventiven Maßnahmen der Betriebe ihre Wirkung zeigen.
Die Arbeit auf Baustellen stellt an sich schon ein erhöhtes Risiko für Arbeitsunfälle dar. Doch in den letzten Jahren wurde auch hart daran gearbeitet, die Betriebe für mehr Arbeitsschutz und präventive Maßnahmen zu sensibilisieren. Die Entwicklung zeigt, dass dies von Erfolg gekrönt ist.
Gegenüber dem Jahr 2011, konnte im Jahr 2012 ein Rückgang der Arbeitsunfälle auf Baustellen von über sechs Prozent verzeichnet werden. Auf die letzten zehn Jahre betrachtet, handelt es sich sogar um eine Reduzierung von gut 30 Prozent. Die Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG BAU) sieht dies vor allem in der guten Zusammenarbeit zwischen Betrieben, Innungen, Verbänden und der BG Bau sowie in dem sensiblerem Umgang mit vorbeugenden Maßnahmen zur Vermeidung von Arbeitsunfällen begründet.
Solange sowohl die Betriebe, wie auch die BG BAU weiterhin daran arbeiten, die Arbeitssicherheit von Beginn an in den Vordergrund zu stellen, sollte dieser äußert positiven Entwicklung keinerlei Abbruch getan sein und damit die Zahl der Arbeitunfälle weiter sinken.

















