Bauhauptgewerbe schließt 2016 mit sattem Plus

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Foto: Roland Riethmüller

Das Baugewerbe kann sich über ein sattes Plus von sechs Prozent für das Jahr 2016 freuen. Das hat auch Auswirkungen auf die Baukonjunktur für das Jahr 2017. Im vergangenen Jahr wurden bei einem Umsatz von 107 Milliarden Euro rund 18.000 Stellen im Bau neu geschaffen. Dementsprechend groß sind auch die Erwartungen für 2017. Das ist auch dem Wohnungsbau zu verdanken.Wie der Hauptverband der deutschen Bauindustrie (HDB) mitteilte, hat das Umsatzplus von 6,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr alle Erwartungen übertroffen. Das reale Umsatzwachstum betrug 2016 4,8 Prozent. Mit dazu beigetragen hat auch der milde Dezember. Der bescherte sogar einen Umsatzanstieg von 11,3 Prozent. Dies wirkte sich auch auf den Personalbestand aus. Die Betriebe stockten ihren Personalbestand auf 781.000 Beschäftigte auf. Das bedeutet eine Erweiterung des Personalbestandes um 18.000 Beschäftigte.Der Wohnungsbau ist die stärkste StützeAuch im Jahr 2016 war der Wohnungsbau die stärkste Stütze im Baugewerbe. Profitiert hat diese Sparte vor allem durch die niedrigen Zinsen und durch den ständigen wachsenden Bedarf an bezahlbaren Mietwohnungen. Die Genehmigungen für Neubauwohnungen haben ebenfalls zugenommen. In der Zeit von Januar bis November kam es zu einem satten Plus von 20,8 Prozent. Für das Jahr 2017 herrschen weiterhin gute Bedingungen. Der Hauptverband erwartet im laufenden Jahr ein Umsatzplus von sieben Prozent.Auch im Wirtschaftsbau konnte ein Plus verzeichnet werdenDer Wirtschaftsbau darf sich ebenfalls über ein Plus für das Jahr 2016 freuen. Der Umsatz der Betriebe lag mit 3,9 Prozent deutlich über dem Niveau. Dieses Plus hat man nicht nur durch die Bundesmittel für die Bahn zu verdanken. Auch der Wirtschaftshochbau konnte ebenfalls ein Plus für sich verbuchen. Das liegt auch an den gestiegenen Investitionen beim Verarbeitenden Gewerbe.Gute Entwicklung beim öffentlichen BauDer öffentliche Bau hat ebenfalls die Erwartungen der Experten übertroffen. Hier konnte man ein Umsatzplus gegenüber dem Vorjahr von 6,4 Prozent verzeichnen. Diese Entwicklung in der öffentlichen Baukonjunktur wird sich auch in 2017 durchsetzen. Das liegt auch an den gestiegenen Mitteln der öffentlichen Hand, die auch in 2017 weiterhin fließen werden. Der Bauindustrieverband erwartet für dieses Jahr im öffentlichen Bau ein Umsatzplus von fünf Prozent. Damit dürfte das Bauhauptgewerbe auch in diesem Jahr äußerst erfolgreich sein.

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