Die Handwerksbetriebe und Bauunternehmen im Baugewerbe spüren eine weitere Aufhellung, das ermittelte der Zentralverband des Deutschen Baugewerbes (ZDB) mit seiner monatlichen Konjunkturumfrage. Vor allem der Wirtschaftsbau und Wohnungsbau beeinflussen die Baukonjunktur positiv. Doch trotz spürbarem Anstieg im Hochbau und Tiefbau sind die Betriebe vorsichtig und stellen erstmal keine neuen Mitarbeiter ein.
Die monatliche Konjunkturumfrage des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes (ZDB) hat ergeben, dass sich die Situation am Bau weiter aufgehellt hat. Insbesondere der Wirtschaftsbau und der Wohnungsbau sind durch eine gesteigerte Bautätigkeit geprägt. Damit erreicht die Baukonjunktur eine Gesamtbeurteilung fast auf Vorjahresniveau.
Allerdings geht der Anstieg der Bauproduktion nicht mit einer Zunahme der Beschäftigtenzahlen einher. Üblicherweise steigt der Beschäftigtenstand im Frühjahr saisonbedingt an. Dieser Effekt fiel deutlich schwächer aus als in den letzten Jahren, weil viele Betriebe in diesem Frühjahr keine neuen Mitarbeiter eingestellt haben. Ein möglicher Grund könnte der anhaltende Mangel an Fachkräften sein, der die Betriebe nach wie vor belastet.
Die positive Baukonjunktur fördert auch die Investitionsbereitschaft, obwohl hier Ersatzbeschaffungen an erster Stelle stehen. Die Geräteauslastung liegt im Hochbau mit 72 Prozent um zwei Prozentpunkten über dem Vormonatswert und ist im Tiefbau sogar von 60 Prozent auf 65 Prozent angestiegen. Auch die Auftragsbestände haben durch die gute Baukonjunktur nicht an Wert verloren und liegen im Hochbau bei 2,6 Monaten und im Tiefbau bei 2,0 Monaten. Auch die Baupreise haben sich kaum verändert und liegen im Wesentlichen auf dem gleichen Niveau wie in den Vormonaten. Mit einer weiteren Veränderung ist trotz ansteigender Baukonjunktur nicht zu rechnen.

















