Fahrzeugbeschriftung als Visitenkarte im Handwerk

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Foto: Roland Riethmüller

Visitenkarten gehören auch im Handwerk zu den unverzichtbaren Instrumenten zur Auftragsakquise. Dennoch gibt es viele Situationen, in denen ein Handwerksbetrieb bereits auf sich aufmerksam machen kann, bevor er überhaupt die Chance zur Übergabe seiner Visitenkarte hat. Fahrzeuge von Handwerksbetrieben eignen sich dabei ganz wunderbar als mobile, extra große Visitenkarte. Umso wichtiger ist natürlich der richtige und gezielte Einsatz der Fahrzeugbeschriftung.

Egal, ob im Stau, an der Ampel oder einfach so unterwegs auf der Straße, Werbebanner springen uns meistens sehr schnell ins Auge. Wenn diese dabei noch einen bleibenden Eindruck hinterlassen, ist das für den Werbenden umso besser. Auch Handwerksbetriebe können sich die Wirkung der Fahrzeugbeschriftung zu Nutze machen, indem sie ihre Fahrzeuge als Werbefläche und damit auch als Visitenkarte einsetzen.

Dabei bleibt es dem Handwerker selbst überlassen, ob er die Gestaltung der Fahrzeugbeschriftung in Eigenregie durchführt oder mit Unterstützung eines Grafikers oder einer Werbeagentur. Eine eigene Umsetzung sollte jedoch nur dann in Angriff genommen werden, wenn der Handwerker über das entsprechende Know-How verfügt. Denn eine schlechte Werbung kann unter Umständen schlimmer sein, als gar keine.

Joachim Nagelschmidt von Plotec-Werbung ist Geschäftsführer einer Agentur, die sich mit solcher Art von Fahrzeugbeschriftung bestens auskennt und weiß, worauf man zu achten hat. Dabei steht bei der Idee der Fahrzeugbeschriftung erst einmal die Kreativität an erster Stelle. Nur durch ein cleveres Design und den richtigen Spruch hebt man sich von Mitbewerbern nachhaltig ab. Der Spruch sollte demnach kurz und knackig, sowie die Stärken des Handwerksbetriebs aber auf einen Blick erkennbar sein.

Bei der Entwicklung der richtigen Fahrzeugbeschriftung sollte man außerdem beachten, dass zu viel Information kontraproduktiv sein kann. Damit ist weniger meistens mehr und führt zu einem besseren Ergebnis als eine komplette Reizüberflutung. Sofern der Handwerksbetrieb dann noch über einen kleinen oder großen Fuhrpark verfügt, sollte man sich dafür entscheiden alle oder zumindest eine hohe Anzahl der Fahrzeuge zu beschriften. Dabei sollte insbesondere eine Einheitlichkeit der Fahrzeugbeschriftung eingehalten werden.

Berücksichtigt man beim Text der Fahrzeugbeschriftung das bereits erwähnte Motto „weniger ist mehr“, so sollte auf jeden Fall die Webseite auf dem Fahrzeug deutlich erkennbar sein. Am Ende merkt man sich diese leichter als eine Telefonnummer o.ä., welche im Nachhinein auch auf der Webseite jederzeit zu ermitteln ist.

Hat man sich schlussendlich entschieden, wie man seine Fahrzeugbeschriftung als optimale Visitenkarte nutzt, sollte auch auf regelmäßige Fahrzeugwäsche geachtet werden. Denn was hilft das beste Aushängeschild, wenn es verdreckt und nicht lesbar ist.

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