Fortbildung am Bau wird gut entlohnt

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Meisterausbildung in der SHK-Innung Berlin; Foto: Roland Riethmüller

Bildung spielt in der heutigen Zeit eine immer wichtigere Rolle. Nur wer stetig daran arbeitet, sich weiterzuentwickeln, der wird auch beruflichen Erfolg haben können. Dabei ist nicht mehr unbedingt entscheidend, ob diese Bildung den akademischen Grad erfüllt oder den der fachlichen Fortbildung. Selbst bei den Gehältern sind die Unterschiede auch am Bau unter Umständen gar nicht mehr so groß.

Immer wieder hört man, dass nur der erfolgreich in seinem Job ist, der über die nötige Bildung verfügt. Grundsätzlich stimmt das natürlich ein Stück weit, doch lässt sich nicht mehr wirklich darüber streiten, ob der Grad der Bildung sich immer nur an dem Abschluss allein messen lässt. Längst sind es nicht nur der studierte Akademiker, die die Karriereleiter erklimmt.

Karriere durch mehr Bildung

Immer mehr Unternehmen schätzen auch das Know-how von Fortbildungsabsolventen, welche als Meister, Techniker oder Fach- und Betriebswirte in Unternehmen auftreten. Dabei verdienen diese Fortbildungsabsolventen längst nicht mehr immer weniger als ihre akademischen Kollegen. Auch eine aktuelle Auswertung der Erwerbstätigenbefragung des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) und der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) bestätigen diese Entwicklung.

Viele Meister verdienen besser als Akademiker

Inzwischen spielt es keine übergeordnete Rolle mehr, welchen Abschluss Beschäftigte vorweisen können. Natürlich ist er nicht gänzlich unwichtig für die Bewertung der Gehaltsstruktur, aber es muss eben nicht mehr immer nur ein Studium sein, um gut zu verdienen. Immerhin 28 Prozent der Meister und Techniker in Betrieben haben einen höheren Stundenlohn als Durchschnittsakademiker. Wiederum etwa ein Viertel der Akademiker erhält weniger Lohn als ein Durchschnittsfortbildungsabsolvent.

Es wird also ganz klar deutlich, dass Betriebe mehr Geld für Fachkräfte mit einem höheren Bildungsgrad zahlen, doch ist es für sie heute absolut nebensächlich, ob es sich um einen Akademiker oder Fachabsolventen handelt. Vielmehr liegt der Schwerpunkt für eine Beurteilung des geeigneten Beschäftigten bei seiner Fachrichtung, dem Beruf und der Arbeitsanforderung im Allgemeinen. Dazu kommt dann noch die Branche, in der der Beschäftigte tätig ist.

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