Hochtief blickt positiv in die Zukunft

Hochtief blickt positiv in die Zukunft
Foto: Roland Riethmüller

Der Baukonzern Hochtief konnte den nominalen und operativen Gewinn um 33 Prozent beziehungsweise um 15 Prozent steigern. Zum Ende des Berichtszeitraums kam das Unternehmen auf ein Nettovermögen von 1,3 Milliarden Euro nach Dividendenzahlungen in Höhe von 259 Millionen Euro im dritten Quartal. Damit wird das Unternehmen die Prognose für 2018 erfüllen können und beruhigt in die Zukunft blicken können.

Der nominale Gewinn des Baukonzerns Hochtief stieg um 33 Prozent auf 403 Millionen Euro. Dabei erhöhte sich der operative Gewinn um 15 Prozent auf 369 Millionen Euro. Alle drei Divisionen “Americas”, “Asia Pacific” und “Europe” trugen zu diesem soliden Zuwachs beim operativen Konzerngewinn bei. Der Umsatz des Unternehmens lag im Zeitraum Januar bis September 2018 bei 17,4 Milliarden Euro und damit zwölf Prozent über dem Vorjahreswert. Nominal betrug der Anstieg fünf Prozent. Bezogen auf den Umsatz erreichte die operative PBT-Marge des Konzerns in den ersten neun Monaten des Jahres 4,0 Prozent; im Vergleichszeitraum des Vorjahres hatte diese Marge 3,8 Prozent betragen. Der Fokus liegt weiterhin beim Risikomanagement und cashgestützter Profitabilität. Das Net Cash aus der laufenden Geschäftstätigkeit betrug 519 Millionen Euro und überstieg damit um 12 Prozent beziehungsweise 56 Millionen Euro den Vorjahreswert.

Nettofinanzvermögen von Hochtief

Das Nettofinanzvermögen des Unternehmens belief sich zum Ende des dritten Quartals auf 1,3 Milliarden Euro. Der Vorjahreswert wurde damit um 782 Millionen Euro übertroffen. Alle drei Divisionen verbesserten ihre Nettofinanzposition sowohl im Jahresvergleich als auch gegenüber Juni 2018. Der Auftragsbestand lag zum Ende des Berichtszeitraums bei 45,3 Milliarden Euro. Das sind acht Prozent über dem Vorjahr. Rechnerisch bedeutet das eine Auslastung von 22 Monaten. Der Auftragseingang überstieg gegenüber dem Vorjahr um elf Prozent mit 28,2 Milliarden Euro. In den drei Kernmärkten ist die Tender Pipeline weiterhin stark. Nach jetzigem Stand sollen im weiteren Jahresverlauf und in der Folgezeit Projekte in Höhe von 500 Milliarden Euro auf den Markt kommen. Mit mehr als 210 Milliarden Euro ist die aktuelle PPP Projektpipeline ebenfalls sehr gut gefüllt. Hochtief wird im Jahr 2018 einen Konzerngewinn von 470 bis 520 Millionen Euro erzielen. Gegenüber dem Jahr 2017 entspricht das einer Steigerung von vier bis 15 Prozent, was auch an allen drei Divisions liegen dürfte.

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