Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks startet im November 2010

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Foto: ZDB

Die bauhandwerklichen Berufe stellen sich jährlich dem Wettbewerb, um die besten Handwerksgesellen und -gesellinnen in umfassenden Leistungswettbewerb zu ermitteln. Der Wettbewerb des deutschen Handwerks findet nach den Berufsabschlussprüfungen im Sommer statt – auf drei Ebenen. Zuerst werden die einzelnen Kammersieger ermittelt. Auf Landesebene findet dann ein zweiter Wettbewerb statt und die Landessieger dürfen schließlich noch einmal auf Bundesebene teilnehmen. Vom 06.11. bis zum 08.11.2010 bewerkstelligen die bundesweitern Teilnehmer der unterschiedlichen Gewerke in der überbetrieblichen Ausbildungsstätte der Innung des Baugewerbes Segeberg in Bad Segeberg die Aufgaben. In einigen ausgewählten Berufen kann parallel auch am Wettbewerb „Die gute Form – Handwerker gestalten“ teilgenommen werden. Bei diesem ergänzendem Wettbewerb stehen Gestaltung, Design und Formgebung im Mittelpunkt.

Die Teilnehmer aus den Berufen: Beton- und Stahlbetonbauer, Betonstein- und Terrazzohersteller, Estrichleger, Fliesen-, Platten- und Mosaikleger, Maurer, Straßenbauer, Stuckateure, Wärme-, Kälte- und Schallschutzisolierer sowie Zimmerer messen sich in Bad Segeberg. Einzelne Berufe veranstalten sogar weltweite Wettbewerbe – die Berufs-Olympiaden.

Im Wettbewerb werden entweder das Gesellenstück und Arbeitsproben oder eine unter Wettbewerbsbedingungen angefertigten Arbeitsprobe bewertet. Für die einzelnen Wettbewerbe in den unterschiedlichen Berufsgruppen gelten bundesweit die zentralen Vorschriften und Richtlinien des Zentralverbands des Deutschen Handwerks. Grundsätzlich können am Wettbewerb alle Gesellen teilnehmen die zum Zeitpunkt der Prüfung nicht älter als 25 Jahre sind und eine gute Prüfungsleistung erbracht haben.

Mit einer erfolgreichen Teilnahme an einem überregionalen beruflichen Leistungswettbewerb besteht die Möglichkeit, die „Begabtenförderung Berufliche Bildung“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung zu erhalten. Ebenso wie alle handwerklichen Berufsabschlüsse mit einem  Prüfungsergebnis, welches mit besser als „gut “ bewertetet wurde. Dabei muss der Vorschlag vom Betrieb oder der Berufsschule erfolgen, um die Förderung zu erhalten.

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