Anfang April fand in Frankfurt die internationale Baufachmesse Light + Building statt. Eindrucksvoll bewies die Messe Frankfurt, dass das Schwerpunktthema Energieeffizienz gut gewählt war und den Nerv der Zeit traf. Über 210.000 Besucher aus 161 Ländern informierten sich an sechs Messetagen auf 245.000 Quadratmetern über die Innovationen und Lösungen der fast 2.500 Aussteller.
Als Weltleitmesse für Licht und Gebäudetechnik lockte die Light + Building vergangene Woche mehr Aussteller und Besucher aus aller Welt denn je. So konnte die weltgrößte Leistungsschau für Licht, Elektrotechnik, Haus- und Gebäudeautomation, sowie Software für das Bauwesen die Besucherzahl insgesamt um acht Prozent steigern. An den sechs Messetagen besuchten demnach 211.500 Fachbesucher aus 161 Ländern die Messe. Damit kam mit 47 Prozent rund die Hälfte der Gäste aus dem Ausland. Im Vergleich zum letzten Mal ist dieser Wert um drei Prozent gestiegen und unterstreicht die wachsende Bedeutung der Light + Building vor allem in den Ländern Italien, Niederlanden, Frankreich, China und Österreich. Doch auch aus den Wachstumsmärkten Russland, Südafrika, Mexiko, der Türkei und Indonesien konnten viele Interessenten verzeichnet werden. Trotz der wirtschaftlichen Krise in Südeuropa wurden darüber hinaus auch viele Besucher aus Spanien, Portugal und Griechenland gezählt. „Kaum eine Messe der Welt zeigt so viele Innovationen wie die Light + Building. In der Licht- und Gebäudetechnik entstehen binnen kürzester Zeit komplexe und hoch effiziente System“, findet Dr. Klaus Mittelbach, Vorsitzender der Geschäftsführung des Zentralverbandes Elektrotechnik und Elektroindustrie (ZVEI).
Wesentliche Besuchergruppe war in diesem Jahr wieder einmal das Handwerk. „Mit dem Schwerpunktthema Energieeffizienz ist uns eine Punktlandung gelungen“, begründet auch Ingolf Jakobi, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbandes der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH), das starke Interesse.
Auch auf Ausstellerseite gab es von Superlativen zu berichten: Denn sowohl die Fläche stieg um vier Prozent auf 245.000 Quadratmetern als auch die Ausstellerzahl um sieben Prozent auf 2.458. „Die Hersteller haben in den vergangenen Tagen gezeigt, welche Einsparpotentiale durch den Einsatz von innovativen, marktreifen Technologien beim Energieverbrauch realisierbar sind“, meint auch Wolfgang Marzin, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Frankfurt und weist darauf hin, wie gering immer noch die Beachtung der Energieeffizient als zentraler Bestandteil der Energiewende ist.
Die nächste Light + Building Frankfurt findet vom 13. bis 18. März 2016 statt.

















