Trotz eines gestiegenen Bewusstseins für Arbeitsschutz und -sicherheit passieren auf deutschen Baustellen immer noch zu viele Unfälle, die es zu vermeiden bzw. zu reduzieren gilt. Im Arbeitsalltag wird einfach im Eifer des Gefechts hier und da mal vergessen, auf die nötigen Maßnahmen zum Arbeitsschutz Rücksicht zu nehmen. Um sowohl Betriebe als auch Beschäftigte deswegen noch stärker zu sensibilisieren, hat der Holzbau Deutschland eine Präventionskampagne ins Leben gerufen, die für den Arbeitsschutz sensibilisieren soll.
Der Holzbau Deutschland – Bund Deutscher Zimmermeister im Zentralverband des Deutschen Baugewerbes – hat am 27. November 2013 die Präventionskampagne „Mehr Sicherheit im Holzbau“ gestartet. Die Kampagne zum Arbeitsschutz läuft in Zusammenarbeit mit der Berufsgenossenschaft Bau (BG BAU) und soll über mehrere Jahre aktiv betrieben werden. „Absichern statt Abstürzen“ hat man zum Motto erklärt, woraus sich auch das grundsätzliche Ziel der Kampagne definiert.
Es kommt immer noch zu häufig zu Arbeitsunfällen und vor allem Abstürzunfällen im Holzbau, die unbedingt reduziert, im besten Fall sogar vermieden werden sollten. Im Rahmen der Präventionskampagne sollen Unternehmer in Zukunft verschiedene Hilfestellungen, beispielsweise durch Schulungen und Broschüren, an die Hand bekommen, die dabei unterstützen ein noch größeres Augenmerk auf den Arbeitsschutz der Beschäftigten zu legen.
Am Ende hilft es dem gesamten Holzbau, wenn sich durch besseren Arbeitsschutz die Arbeits- und Abstürzunfälle verringern, denn solche Unfälle kosten die Betriebe immer auch Geld. Darüber hinaus leidet auch das Image des Holzbaus unter solch einer Situation und das wiederum schwächt bei der Nachwuchswerbung.
Der Arbeitschutz und die Sicherheit der Beschäftigten ist mit die größte Prämisse für Arbeitgeber, denn ohne gesunde Arbeitnehmer können letztlich auch keine Aufträge ausgeführt werden.

















