Mehr Investitionen, denn Bauwirtschaft sichert Wirtschaftswachstum

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Foto: Roland Riethmüller

Die Wirtschaftsleistung und auch der Export in Deutschland rangieren auf Spitzenniveau. Trotzdem fordern viele Experten, dass mehr Investition im eigenen Land getätigt werden müssten. Denn stagnierende Investitionen in die Infrastruktur wirke sich negativ auf das Wirtschaftswachstum aus. Dies bestätigt nun auch eine aktuelle Studie und betont damit die Bedeutung der Bauwirtschaft.Eine Studie der Bertelsmann-Stiftung und der Prognos AG bringt es auf den Punkt: Der Bauwirtschaft kommt eine tragende Rolle in Deutschland zu. So hat die Studie ergeben, dass zusätzliche öffentliche Investitionen in die Infrastruktur zu mehr Wohlstand und einem höheren Wirtschaftswachstum in Deutschland führen würde. Bleibt jedoch das Investitionsniveau unverändert, dann würde das Wachstum beim Bruttoinlandsprodukt (BIP) bis zum Jahr 2025 nur bei jährlich 1,4 Prozent liegen. Eine Steigerung der Investitionsbereitschaft würde jedoch ein Wachstum von 1,6 Prozent ermöglichen. Somit könnte Deutschland rund 80 Milliarden Euro mehr erwirtschaften, was damit auch der Bauwirtschaft zu verdanken wäre.Den Wohlstand der nächsten Generation nicht aus den Augen verlierenWenn Deutschland seine Investitionstätigkeit nicht verstärkt, dann würde der Wohlstand der kommenden Generationen aufs Spiel gesetzt werden, warnt Aart De Geus, Vorstandsvorsitzender der Bertelsmann Stiftung. Auch Fritz Putzhammer, Mitwirkender bei der erwähnten Studie, fordert mehr Investitionen in die öffentliche Infrastruktur. Ohne diese seien der technologische Fortschritt, Unternehmenserfolg und der Aufbau von qualifizierten Beschäftigten überhaupt nicht möglich. Das Land stehe vor vielen gesellschaftspolitischen Herausforderungen, die es zu meistern gilt. Brennpunkte sind dabei der demographische Wandel und eine erfolgreiche Integration von Flüchtlingen.Durch mehr Investition die Bauwirtschaft ankurbelnMehr Investitionen würde auch zugleich die Bauwirtschaft ankurbeln. Das erfordere allerdings ein Umdenken bei der Auslegung der Investitionsregeln. Sicherlich müssten einige Fragen dazu noch abschließend geklärt werden, aber die negative Entwicklung der Nettoinvestitionen durch die öffentliche Hand müsse beendet werden. Nur durch die Intervention durch den Staat kann das wirtschaftliche Wachstum und der Wohlstand von kommenden Generationen aufrecht erhalten werden. Der beste Weg in diese Richtung seien mehr Investitionstätigkeiten des Staates. Denn es sei falsch, sich am aktuellen Schuldenstand zu orientieren. In der Bundesrepublik liege Wachstum und das müsse gefördert werden.

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