Nachhaltiger Beton: Neues Netzwerk bekennt sich zum Einsatz

Foto: David_Tanke / envatoelements

Die Zement- und Betonindustrie ist für acht Prozent der weltweiten CO2-Emissionen verantwortlich und damit in der Pflicht zur Produktion von nachhaltigem Beton. Mit Künstlicher Intelligenz sind nachhaltige Zemente und Betone längst keine Zukunftsmusik mehr. Wichtig ist nun der Einsatz durch die Projektentwickler. Aus diesem Grund wurde mit dem neuen Netzwerk „Sustainable Concrete Leaders“ eine Plattform zum Wissensastausch beim nachhaltigen Bauen mit Beton gestartet.

Nachhaltiger Beton soll der neue Standard am Bau werden, das ist die Mission des Berliner Greentech-Startups alcemy. Dank Künstlicher Intelligenz (KI) und mit dessen Hilfe unterstützter Software werden die Beton- und Zementwerke in der Lage versetzt, nachhaltigere und CO2 ärmere Produkte herzustellen. Das ist auch notwendig, denn rund acht Prozent der weltweiten CO2-Emissionen stammen aus der Beton- und Zementindustrie. Zur Etablierung sind aber auch die Projektentwickler gefragt, die dieses wichtige Instrument bei ihren Projekten mit einplanen müssen. Genau aus diesem Grund hat alcemy das neue Netzwerk „Sustainable Concrete Leaders“ ins Leben gerufen. Zu den ersten Mitgliedern des Netzwerks gehören derzeit die Projektentwickler Bonava, Covivio, Edge, HB Reavis und Momeni.

Nachhaltiger Beton ermöglicht einen einzigartigen Austausch von Wissen

Mit dem neuen Netzwerk „Sustainable Concrete Leaders“ zum Thema nachhaltiger Beton werden Brücken in der Wertschöpfungskette geschlagen und damit ein Wissensaustausch zwischen den Zement- und Betonherstellern und den Vorreitern in der Projektentwicklung ermöglicht. Die fünf initialen Projektentwickler wollen dies bei ihren nächsten Projekten umsetzen. Denn die Projektentwickler müssen im Prinzip erstmal die Philosophie nachhaltiger Beton erkennen und entsprechend umsetzen.

Weiter steigender Bedarf an Beton

Denn auch weiterhin wird der Bedarf an Beton steigen. Somit steht die Baubranche vor einer großen Herausforderung, schnell zu dekarbonisieren. Gleichzeitig gibt es Druck aufgrund von europäischer Regulatorik. Es wird verlangt, grüne und ESG-konforme Gebäude zu bauen. Die Abkürzung “ESG” ist ein Akronym der englischen Begriffe Environmental, Social, Governance und steht für Umwelt, Soziales und Unternehmensführung. Es handelt sich dabei um ein umfangreiches Regelwerk zur Beurteilung der nachhaltigen und ethischen Handlungsweise von Unternehmen.

Es werden weitere Projektentwickler für das neue Netzwerk gesucht

„Wir haben alcemy mit der Vision gegründet, dass nachhaltige Zemente und Betone nicht mehr nur theoretische Überlegungen sein sollen, sondern dass diese konkret und in der Praxis schnell und massenhaft eingesetzt werden können”, erklärt Leopold Spenner, Mitgründer und Geschäftsführer von alcemy. “Um dieses Ziel zu erreichen, haben wir für unsere Kunden im Bereich Zement und Beton eine lückenlose und fortlaufende Qualitätsüberwachung entwickelt, die die Herstellung sensiblerer Betone und Zemente ermöglicht.“ Die Immobilien- und Baubranche müsse entsprechend handeln. Deshalb sind alle Projektentwickler eingeladen, ihren Beitrag dazu zu leisten.

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