Neue Förderung in Rekordhöhe zur Heizungsoptimierung

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Foto: KfW-Bildarchiv / Jens Steingässer

Die Effizienzsteigerung im Heizungsmarkt ist für die Bundesregierung von größter Bedeutung. Dies macht auch die seit 1. August 2016 gültige Richtlinie über die Förderung zur Heizungsoptimierung deutlich. Durch diese Förderung werden die Maßnahmen an Heizungsanlagen noch attraktiver und der Weg hin zu einer positiven Energiewende rückt in immer greifbarere Nähe.

Mit dem 1. August 2016 trat auch die Förderung zur Heizungsoptimierung in Kraft. Das Ziel der Richtlinie ist ganz klar die bundesweite Energieeffizienzsteigerung. Hierbei soll während der kommenden vier Jahre der Austausch von jährlich bis zu zwei Millionen Heizungspumpen staatlich gefördert werden. Des Weiteren soll der hydraulische Abgleich bei jährlich 200.000 Heizungsanlagen durch entsprechende Zuschüsse finanziell gefördert werden.

Chancen für das SHK-Handwerk

Wenn man berücksichtigt, welchen Nutzen das SHK-Handwerk von dieser staatlichen Förderung haben wird, sollten die Betriebe hier in jedem Fall umdenken und ihren Kunden zu solchen Maßnahmen beratend zur Seite stehen. Denn immerhin sollen bis zum Jahr 2020 gut zwei Milliarden Euro Fördermittel für solche Maßnahmen von der Regierung zur Verfügung gestellt werden. Andreas Müller, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands Sanitär Heizung Klima, stellt fest: „Es handelt sich damit um eine der größten Einzelförderungen im Heizungssegment in der Geschichte der Bundesrepublik.“

Gegenstand der staatlichen Förderung

Die Förderung wird sich auf einen Anteil von 30 Prozent des Netto-Rechnungsbetrages für energieeffiziente Produkte  und professionelle Installationen beziehen. Dabei erfolgt die Abwicklung über das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Um die Förderung schlussendlich zu erhalten, muss diese online beantragt werden. In der Regel geschieht dies durch den Zuwendungsempfänger, den Eigentümer und Anlagenbetreiber. Basis für den Fördernachweis ist dann natürlich die Handwerkerrechnung.

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