Rekordtief bei Arbeitsunfällen

Bild zu: Rekordtief bei Arbeitsunfällen
Foto: Thomas Lucks/BG BAU

Die Bauwirtschaft ist bekanntermaßen eine Branche, in der körperlich hart gearbeitet wird. Da ist es eine logische Folge, dass Arbeitsunfälle auf der Tagesordnung sind. Doch auch wenn diese noch viel zu oft vorkommen, so sind sie innerhalb der letzten zehn Jahre auf jeden Fall stark rückläufig und aktuell auf ein Rekordtief gefallen. Der Hauptgrund dafür ist vor allem die stärke Prävention in den Betrieben.

Wo körperlich gearbeitet wird, sollte sich jeder bewusst machen, dass seine Gesundheit an erster Stelle steht und jeder einzelne diese auch entsprechend schützen muss. Dabei ist am Bau vor allem der Arbeitsschutz eine wichtige Maßnahme. Umso erfreulicher ist es auch, dass die Zahl der Arbeitsunfälle in den letzten zehn Jahren stark zurückgegangen ist. Für die Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG BAU) steht fest, dass dies insbesondere der besseren Prävention innerhalb der Betriebe geschuldet ist.

Betrachtet man die Zahl der Arbeitsunfälle im Vergleich zwischen den Jahren 2013 und 2014 so erkennt man ein Minus von 1,4 Prozent. Im 10-Jahres-Rückblick erstreckt sich das Minus sogar auf gut 16 Prozent. Nicht nur, dass die Arbeitsunfälle allgemein sinken, auch die Zahl der schweren Unfälle, die mit Tod oder Arbeitsunfallrente einhergehen, werden weniger.

Doch es lässt sich trotz allem nicht von der Hand weisen, dass die Arbeit auf dem Bau ein hohes Unfallrisiko mit sich bringt. Immerhin geschehen die meisten Unfälle durch Stürze und Abstürze sowie durch den Kontrollverlust an Maschinen und Werkzeugen. Umso wichtiger ist die richtige und umfangreiche Prävention in den Betrieben. Und genau hier lassen sich immer mehr Fortschritte erkennen, die am Ende auch ein Grund für die positive Entwicklung sind.

Nicht nur, dass die Gesundheit jedes einzelnen Beschäftigten von größter Bedeutung ist, weniger Arbeitsunfälle bedeuten immer auch niedrigere Kosten für die Berufsgenossenschaft und damit die Mitgliedsbetriebe. Denn speziell Behandlungskosten, krankheitsbedingte Lohnfortzahlungen und der Einsatz von Ersatzpersonal können mitunter schnell ins Unermessliche gehen.

Klaus-Richard Bergmann, Hauptgeschäftsführer der BG BAU, macht daher deutlich: „Deshalb ist die systematische Ermittlung der Unfallursachen ein Schwerpunkt der Präventionsarbeit der BG BAU, um möglichst viele Unfälle mit zielgerichteten Aktivitäten von vornherein verhindern zu können.“

In diesem Zusammenhang zeigen sich auch Präventionskampagnen wie „Absichern statt Abstürzen“ oder die Teilnahme an der Gemeinsamen Deutschen Arbeitsschutzstrategie (GDA) von Bund, Ländern und Unfallversicherungsträgern.

Kommentare

0 0 votes
Wie gefällt Ihnen dieser Artikel?
Abonnieren
Benachrichtige mich bei
0 Comments
Inline Feedbacks
View all comments

Dieser Beitrag hat Ihnen gefallen?

Dann melden Sie sich doch gleich an zum kostenlosen E-Mail-Newsletter und lassen sich über weitere Neuigkeiten wöchentlich informieren!

Hinweis: Sie können den Newsletter von meistertipp.de jederzeit und kostenfrei abbestellen. Ihre Daten werden nur zum Versand des Newsletters genutzt. Wir geben Ihre Daten nicht weiter. Mehr Informationen zum Umgang mit Nutzer-Daten finden Sie in unserer Datenschutz-Erklärung.

Das könnte Sie auch interessieren

Messen & Kongresse 2024

Der große Meistertipp-Kalender: Messen und Kongresse 2024 für Bauindustrie, Baugewerbe, Bauhandwerk und die Bauwirtschaft.

Newsletter

Verpassen Sie nichts mehr mit unserem kostenlosen Newsletter. So werden Sie frühzeitig über anstehende Veranstaltungen informiert und bleiben immer auf dem neusten Stand.

Hinweis: Sie können den Newsletter von meistertipp.de jederzeit und kostenfrei abbestellen. Ihre Daten werden nur zum Versand des Newsletters genutzt. Wir geben Ihre Daten nicht weiter. Mehr Informationen zum Umgang mit Nutzer-Daten finden Sie in unserer Datenschutz-Erklärung.