UV Schutz auf der Baustelle – ein „MUSS“ bei prallem Sonnenschein

Bild zu: UV Schutz auf der Baustelle - ein "MUSS" bei prallem Sonnenschein
ÖGB-GBH / Hitze und Sonne auf der Baustelle

Vor allem Zimmerer, Dachdecker, Straßenbauer und Maurer, aber auch viele andere Beschäftigte des Bauhandwerks müssen in den Sommermonaten die Sonnen aushalten. Verschiedene Untersuchungen zeigen, dass Bauhandwerker eine 4,7-fach höhere Dosis an UV-Strahlen aufnehmen als Berufe, die sich nur in geschlossenen Räumen aufhalten. Eine große Bedrohung für die Haut ist die Krebsgefahr. Die gefährlichste Hautkrebserkrankung durch UV-Strahlen ist das so genannte „maligne Melanom“. Der pigmentierte Haut-Tumor ist für die Mehrheit der Hautkrebs-Todesfälle in Deutschland verantwortlich. Doch es gibt noch weitere Hautkrebstypen. Wer sich in der heißen Jahreszeit täglich über viele Stunden der prallen Sonne aussetzen muss, ist gefährdet und muss sich schützen.

Eine Sonnencreme mit Lichtschutzfaktor von 30 und mehr reicht allein nicht aus, um Schäden der Haut vorzubeugen. Nur Bekleidung und Kopfbedeckung schützen den Kopf wirkungsvoll. Eine Sonnenbrille mit UV-Kennzeichen schützt die empfindliche Netzhaut der Augen vor grellem Sonnenlicht.

Auch die Hitze macht bei mancher handwerklicher Tätigkeit die Arbeit zusätzlich sehr anstrengend. Kollabierende Fahrgäste in unklimatisierten Eisenbahnzügen sind nur die Spitze der Hitzegeschädigten. Viele Menschen müssen ohne Klimaanlagen arbeiten. Gerade Beschäftigte am Bau arbeiten viel im Freien und müssen sich mit der Sommerhitze arrangieren.

Erste Anzeichen wie Übelkeit und Schwindel oder die Störung des Bewusstseins können auf einen drohenden Hitzschlag hinweisen und sollten ernst genommen werden. An heißen Tagen ist es während der Arbeit besonders wichtig, bis zu vier Liter Flüssigkeit zu trinken, am besten leicht gekühltes Mineralwasser. Denn durch das starke Schwitzen fehlen dem Körper Flüssigkeit und Mineralstoffe.

Auch die Arbeitgeber sind in der Pflicht und unterstützen Ihre Mitarbeiter mit kostenfreien Getränken und zusätzlichen Pausen. Nach dem Arbeitsschutzgesetz sind sie gehalten, mögliche Gefahren für ihre Beschäftigten zu ermitteln, sie zu beurteilen und geeignete Schutzmaßnahmen zu ergreifen. Das gilt auch für Arbeiten im Freien, wo Hitze und Sonnenstrahlen Gefahrenquellen sein können. Wenn es geht, sollten sie Tätigkeiten in Schattenbereiche verlegen. Eine weitere Möglichkeit ist es, die Arbeits- und Pausenzeiten auf das Klima einzustellen. Vielfach werden die Arbeitszeiten in die frühen Morgenstunden verlagert. Vielleicht orientieren wir uns in Zukunft an den südlichen europäischen Ländern und halten „Siesta“.

Dieser Beitrag hat Ihnen gefallen?

Dann melden Sie sich doch gleich an zum kostenlosen E-Mail-Newsletter und lassen sich über weitere Neuigkeiten wöchentlich informieren!

Hinweis: Sie können den Newsletter von meistertipp.de jederzeit und kostenfrei abbestellen. Ihre Daten werden nur zum Versand des Newsletters genutzt. Wir geben Ihre Daten nicht weiter. Mehr Informationen zum Umgang mit Nutzer-Daten finden Sie in unserer Datenschutz-Erklärung.

Das könnte Sie auch interessieren

Messen & Kongresse 2024

Der große Meistertipp-Kalender: Messen und Kongresse 2024 für Bauindustrie, Baugewerbe, Bauhandwerk und die Bauwirtschaft.

Newsletter

Verpassen Sie nichts mehr mit unserem kostenlosen Newsletter. So werden Sie frühzeitig über anstehende Veranstaltungen informiert und bleiben immer auf dem neusten Stand.

Hinweis: Sie können den Newsletter von meistertipp.de jederzeit und kostenfrei abbestellen. Ihre Daten werden nur zum Versand des Newsletters genutzt. Wir geben Ihre Daten nicht weiter. Mehr Informationen zum Umgang mit Nutzer-Daten finden Sie in unserer Datenschutz-Erklärung.